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Sony gibt seine E-Reader auf

06.08.2014 | 05:29 Uhr |

Sony wird künftig keine E-Reader mehr produzieren. Mit dem PRS-T3 bringt der Konzern das letzte Modell auf den Markt. Der Reader Store ist bereits geschlossen.

Der japanische Elektronik-Riese Sony zeiht sich aus dem Geschäft mit E-Readern zurück. Wie das Unternehmen gegenüber lesen.net bestätigte, stellt der Sony Reader PRS-T3 das Ende der Produktfamilie dar. Einen PRS-T4, der eigentlich im Herbst 2014 erwartet wurde, wird es nicht geben. Aktuell werden die letzten PRS-T3-Einheiten in Deutschland abverkauft. Im offiziellen Sony Store ist das Gerät schon nicht mehr erhältlich.

Sonys Rückzug betrifft vor allem das Endkundengeschäft. In diesem Bereich sei das Geschäft mit E-Readern laut Unternehmensangaben einfach nicht mehr lukrativ. Für einen Hersteller wie Sony, der seine Produkte eher im oberen Preis-Segment ansiedle, stünden die Chancen noch schlechter als für die Konkurrenz. Seinen zugehörigen Reader Store hatte Sony bereits Mitte Juni geschlossen. Kunden wurden an den Kobo-Store verwiesen, zu dem sie ihre Bibliothek transferieren konnten.

Ebook-Reader im Test

Dem E-Paper-Bereich bleibt Sony eigenen Aussagen zufolge aber auch weiterhin treu. Für Geschäftskunden hat der Konzern hier beispielsweise mit dem Sony DPT-S1 einen Reader mit 13-Zoll-Bildschirmdiagonale im Angebot. Das Gerät ist aktuell nur in Japan erhältlich, wo der DPT-S1 mit umgerechnet 730 Euro zu Buche schlägt.

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