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Sony zeigt menschenähnlichen Roboter

24.11.2000 | 13:24 Uhr |

Die neue Welt der elektronisch-mechanischen Weggefährten des Menschen wird seit Freitag auf der weltweit ersten großen Messe für Unterhaltungsroboter in Yokohama vorgestellt. Bis zum Sonntag zeigt die japanische Hightech-Industrie auf der Robodex 2000 ihre neuesten Produkte. Dazu zählt der 50 Zentimeter große Roboter SDR-3X des japanischen Elektronikkonzerns Sony. Mit seinen 24 Gelenken kann das kleine digitale Blechwesen tanzen, Fußballspielen und über eine neuartige Stimmenerkennungstechnologie auf etwa 20 Worte reagieren.

Die neue Welt der elektronisch-mechanischen Weggefährten des Menschen wird seit Freitag auf der weltweit ersten großen Messe für Unterhaltungsroboter in Yokohama vorgestellt. Bis zum Sonntag zeigt die japanische Hightech-Industrie auf der Robodex (Roboter Dream Exibition) 2000 ihre neuesten Produkte.

Dazu zählt der 50 Zentimeter große Roboter SDR-3X des japanischen Elektronikkonzerns Sony. Mit seinen 24 Gelenken kann das kleine digitale Blechwesen tanzen, Fußballspielen und über eine neuartige Stimmenerkennungstechnologie auf etwa 20 Worte reagieren.

In Japan, das sich zum Pionier zukunftsweisender Robotertechnologie entwickelt hat, vollzieht sich derzeit eine atemberaubende Evolution vom reinen Industrieroboter hin zu digitalen Lebensgefährten des Menschen.

Japans Hochtechnologiekonzerne prophezeien Unterhaltungsrobotern denn auch eine goldene kommerzielle Zukunft. "Die Roboterindustrie wird größer werden als die der Personalcomputer", sagt Sony-Direktor Toshitada Doi. Er ist geistiger Vater des berühmten Roboterhundes Aibo, von dem Sony seit Markteinführung im vergangenem Jahr bereits etwa 45.000 verkauft hat.

Seit wenigen Tagen gibt es Aibos Nachfolger zu bestellen, der eher einem Löwenbaby ähnelt und "ausdrucksstärker" als sein Vorgänger daher kommt. Mit 150.000 Yen (3000 Mark) ist er zudem deutlich billiger als sein 250.000 Yen teurer Vorfahre.

Der Autokonzern Honda präsentiert derweil auf der Robodex seinen humanoiden Roboter Asimo. Mit seinen kleinen Computern und Sensoren in den Gliedern kann sich der Metallmensch fast bewegen wie sein Vorbild aus Haut und Knochen. Nach dem Willen ihrer Erfinder sollen die Androiden nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern sich künftig auch fürsorglich um die Menschen kümmern, zum Beispiel in der Altenpflege oder im Haushalt.

Die Roboterindustrie sei vielversprechend, da die Metallwesen den Menschen Seelenruhe gäben und ihre Sorgen linderten, sagte Sony- Direktor Doi. (PC-WELT, 24.11.2000, dpa/ sw)

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