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Sony will Playstation-3-Importe mit allen Mitteln verhindern

26.10.2006 | 09:21 Uhr |

Das für Sony positive Urteil in Sachen PSP-Importe nach Europa gegen den Online-Händler Lik Sang hat das Unternehmen offenbar darin bestärkt, seine Anstrengungen gegen Importeure der kommenden Playstation 3 zu verstärken. Kurz gesagt: Sollte sich ein Händler trauen, die Konsole nach Europa zu importieren, drohen rechtliche Schritte.

In wenigen Wochen geht Sonys Playstation 3 in Japan und den USA an den Start. Nach derzeitigen Planungen soll die Konsole im März 2007 auch in Europa erhältlich sein. Hardcore-Fans, die sich das gute Stück importieren wollen, werden es aber höchstwahrscheinlich äußerst schwer haben, einen Händler zu finden, der bereit ist, eine Playstation 3 nach Europa zu exportieren. Denn Sony droht jedem mit rechtlichen Schritten, der dies versuchen sollte. Dies berichten unsere britischen Kollegen von PC Advisor .

Sony bezieht sich dabei auf das Urteil gegen den Online-Händler Lik Sang, dem untersagt wurde, PSP-Konsolen von Hongkong nach England/die Europäische Union zu exportieren ( wir berichteten ). Dieses britische Urteil habe einen Präzedenzfall geschaffen, der auch auf die Playstation 3 anzuwenden wäre, so Sony.

"Wir werden den vollen Rechtsrahmen ausschöpfen, um jeden Händler zu stoppen, der dies versucht (den Export der Playstation 3, Anm. d. Red.)", so Sony in einer Mitteilung gegenüber PC Advisor. Das Unternehmen wolle auf diese Weise verhindern, dass britische Kunden Waren erhalten, die nicht den europäischen oder britischen Sicherheitsstandards entsprechen.

Sony-Klagen: Online-Händler Lik Sang schließt seine Pforten (PC-WELT Online, 25.10.2006)

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