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Sony verknüpft Geodaten mit Digitalfotos

19.03.2007 | 09:12 Uhr |

Mit einem kompakten GPS-Modul und entsprechender Software bietet Sony Fotografen die Möglichkeit, ihre JPEG-Bilder mit Geodaten zu verbinden.

Sonys GPS-Modul GPS-CS1KA ermöglicht es Fotografen mit EXIF-2.1-kompatiblen Kameras, zusammen mit ihren JPEG-Bildern auch den Ort und den Zeitpunkt der Aufnahmen zu speichern. Das Gerät funktioniert dabei völlig unabhängig von der Kamera und kann einfach in der Tasche getragen werden. Der mobile GPS-Empfänger (Global Positioning System) ermittelt seinen Standort alle 15 Sekunden und kann den Ort der Aufnahme auf bis zu zwei Meter genau berechnen. Zu Hause angekommen, muss der Fotograf nur noch seine Bilder und die Daten des GPS-Moduls via USB auf den PC übertragen. Die Software GPS Image Tracker ordnet dann die gespeicherten Positionsdaten des Gerätes anhand der Übereinstimmung von Zeit- und Datumsinformationen den einzelnen JPEG-Dateien zu. Anschließend lassen sich die Bilder über die Picture-Motion-Browser-Software geographisch und chronologisch sortieren.

Praktisch: Der Aufnahme-Ort eines geoindizierten Fotos kann bei bestehender Internetverbindung mit Google-Maps auf einer Landkarte angezeigt werden. Hierzu stehen eine Karten-, Satelliten- oder Hybridansicht sowie verschiedene Zoomfaktoren parat. Das kompakte GPS-Modul wiegt lediglich 55 Gramm und soll mit einer einzigen Mignon-Batterie bis zu 10 Stunden durchhalten. Das GPS-Kit beinhaltet ein Etui mit Clip und Karabinerhaken. Es verfügt über ein Sichtfenster für die Batterie- und Speicheranzeige und einem frei zugänglichen Ein- und Aus-Schalter. Ebenso sind die Anwendung GPS Image Tracker und Sonys Picture Motion Browser-Software im Lieferumfang enthalten. Sony verlangt für das GPS-CS1KA 140 Euro.

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