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Sony und Samsung planen neue LCD-Panel-Fabrik

10.04.2006 | 13:15 Uhr |

Mit einem massiven Investment wollen Sony und Samsung vom Boom bei den LCD-Fernsehern profitieren. Beide Firmen wollen eine neue LCD-Panel-Fabrik errichten, das Investitionsvolumen beträgt 2 Milliarden Dollar.

Der Boom bei Flachbildschirmen hält an und wird noch weiter zunehmen. Diese Auffassung vertreten offenbar Samsung und Sony , denn beide Unternehmen wollen eine weitere LCD-Panel-Fabrik errichten. Rund 2 Milliarden Dollar ist den Firmen das Werk der achten Generation wert, eine entsprechende Absichtserklärung wurde nun unterzeichnet. Der endgültige Vertragsabschluss soll bis Ende Juni erfolgen, wie die Firmen am Montag mitteilten.

Das neue Werk soll Glas-Panels von 2 x 2,5 Meter verarbeiten können, aus diesem "Mutterglas" werden dann die verschiedenen Größen für LCD-TVs oder -Monitore geschnitten. Beide Unternehmen betreiben bereits zusammen ein Werk der siebten Generation, hier beträgt die maximal verarbeitbare Glasgröße 1,87 x 2,2 Meter. Durch den Wechsel zu einer neuen Produktionsgeneration ergeben sich vor allem Einsparungseffekte, da mehr Panel aus einem Mutterglas geschnitten werden können.

Das neue Werk soll im Laufe des Jahres 2007 seinen Betrieb aufnehmen, 50.000 Mutterglas-Panels sollen zu Beginn monatlich produziert werden. Daneben wird die Kapazität des bereits bestehenden Werks in Südkorea ausgebaut. Statt der bislang maximalen 60.000 Panels der siebten Generation sollen ab Juli 2006 bis zu 75.000 Mutterglas-Panels produziert werden können. Die Umstellung kostet die Unternehmen umgerechnet rund 97.4 Millionen Dollar.

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