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Weitere Details zum tanzenden Audioplayer (mit Bildern)

10.09.2007 | 14:40 Uhr |

Sony hat in Japan weitere Details zu seinem zappeligen Audioplayer Rolly bekannt gegeben. Grundsätzlich scheint sich das Rolly an Anwender zu richten, die über viel Zeit verfügen und auch das nötige Kleingeld übrig haben.

Wer selbst keine Lust dazu hat, zu seinen Lieblingssongs selbst das Tanzbein zu schwingen, kann diese Aufgabe künftig Sonys neuem Audioplayer Rolly überlassen. In Tokio hat das Unternehmen heute Details zu dem Gerät bekannt gegeben. Die technischen Daten lesen sich dabei wenig beeindruckend: Rolly verfügt über gerade mal 1 GB internen Speicher und kommt mit den Formaten MP3, Atrac sowie AAC zurecht (bei letzterem werden allerdings keine kopiergeschützten Titel aus dem iTunes-Store unterstützt). Die Maße des Players betragen 10,4 x 6,5 Zentimeter, bei einem relativ hohen Gewicht von rund 300 Gramm.

Das Besondere an Rolly sind jedoch Leuchtdioden sowie zwei Servomotoren, die den Player in Wallung versetzen - wenn gewünscht. Über eine beiliegende Software können Rolly für bestimmte Songs bestimmte Bewegungen beigebracht werden. So öffnen sich beispielsweise die Abdeckklappen über den seitlichen Lautsprechern, der Player bewegt sich vorwärts oder rückwärts oder beginnt, sich zu drehen. Insgesamt stehen sechs Bewegungsmuster zur Verfügung, über die sich in der Summe recht komplizierte Choreografien verwirklichen lassen sollen. Daneben ist es auch möglich, dass sich Rolly automatisch bewegt, was aber nicht unbedingt zur jeweiligen Musik oder deren Rhythmus passen muss.

Rolly verfügt lediglich über einen Button, über den der Player eingeschaltet werden kann. Vor- oder zurückgespult wird, indem an einem der beiden seitlichen Ringe gedreht wird, die Lautstärke wird analog über den zweiten Ring eingestellt. Der kleine Zappelphillip kann auch dazu verdonnert werden, während der Musikwiedergabe still auf dem Tisch zu verharren. Per Bluletooth können Musikstücke auch direkt auf den Player gestreamt werden. Eine Akkuladung reicht laut Sony für bis zu fünf Stunden Musikwiedergabe, bewegt sich Rolly dabei, sollen es noch bis zu vier Stunden sein und bei eingeschaltetem Bluetooth streckt der Akku nach 3,5 Stunden die Zellen.

Ende September wird Rolly in Japan in den Handel kommen, der Preis beträgt umgerechnet rund 256 Euro. Ob das Gerät auch in Europa angeboten wird, ist noch nicht entschieden.

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