22.02.2012, 20:02

Michael Söldner

Sony

PS Vita wird kein Raubkopierer-Problem haben

©playstation.com

Seit heute steht der PSP-Nachfolger PS Vita im Handel bereit. Sony verspricht, dass es diesmal keine Schwachstellen für Raubkopierer geben wird.
Kurz nach der Veröffentlichung der PSP fanden Hacker Wege, um kopierte Spiele auf dem Handheld lauffähig zu machen. Derartige Schwachstellen soll es beim Nachfolger PS Vita nicht geben. Sony hat die neue mobile PlayStation nach eigenen Angaben besonders sicher gestaltet. Speziell das eigene Karten-Format, auf dem physische Spiele ausgeliefert werden, soll für Softwarepiraten eine harte Nuss darstellen.

Dies sei auch der Grund gewesen, warum Sony auf das proprietäre Format für seine Spiele gesetzt hätte. Scott Rohde, Vizepräsident der Sony Worldwide Studios, erklärt weiterhin, dass es in Anbetracht der gewünschten Schutzmechanismen keine Alternative zu einem eigenen Format für Spiele gegeben hätte. Auf jeder Speicherkarte würde sich eine individuelle Prüfungsschnittstelle befinden, von der sich Sony einen dauerhaften Schutz gegen Softwarepiraterie erhofft.
Sony Playstation Vita ab heute verfügbar - wir haben die Konsole ausprobiert

Der Vorgänger PSP hatte zwar mit der UMD auch auf ein proprietäres Speichermedium gesetzt. Durch die große Ähnlichkeit zu herkömmlichen Datenträgern auf Disk ließen sich die gespeicherten Daten darauf jedoch recht einfach als ISO-Datei auslesen und illegal nutzen.
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