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PS Vita muss mit weniger RAM auskommen

28.07.2011 | 17:04 Uhr |

Um den Preis für seinen neuen Handheld PS Vita im Rahmen zu halten, hat Sony den geplanten RAM halbiert. Die Beschneidung soll sich jedoch nicht auf die Qualität der Spiele auswirken

Anfang des Jahres kündigte Sony mit der PS Vita seine nächste Handheld-Generation an. Die mobile Konsole sollte vor allem durch Hardware-Power überzeugen. In den zur Enthüllung veröffentlichten Spezifikationen war zu lesen, dass die PS Vita über 512 MB RAM verfügt. Um den Verkaufspreis unter 300 Euro zu halten, hat Sony nun jedoch nachträgliche Einschnitte vorgenommen. So wurde der RAM auf 256 MB halbiert.

Wie Dani Sánchez-Crespo, CEO des PSP-Spieleentwicklers Novarama, heute bestätigt, werde die Reduzierung des Arbeitsspeichers jedoch keine ernsthaften Auswirkungen auf die Qualität der Vita-Spiele haben. Der Sony-Handheld habe genügend GPU- und CPU-Reserven, um dieses Manko zu kompensieren. Im Vergleich zum Vorgänger PlayStation Portable, die lediglich über 32 MB RAM verfügte, seien die Hardware-Spezifikationen der PS Vita ein großer Schritt nach vorn.

Sonys PS Vita erscheint voraussichtlich im ersten Quartal 2012 in Europa. Das Gerät wird in einer 3G-Variante für 299 Euro und in einer WLAN-Version für 249 Euro erhältlich sein. Sony hat die Hosentaschen-Konsole mit einem OLED-Touchscreen, einem Mikrofon, einem Multitouch-Panel auf der Rückseite, zwei Kameras und einer gyroskopischen 6-Achsen-Bewegungserkennung ausgestattet.

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