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Sony: Operativer Verlust im zweiten Quartal

26.10.2006 | 10:11 Uhr |

Das Akku-Desaster und die Anlaufkosten für die Playstation 3 haben bei Sony im zweiten Quartal zu einem operativen Verlust geführt. Der Umsatz legte allerdings um gut acht Prozent zu.

Sony hat im zweiten Quartal (Juli bis September 2006) seines aktuellen Geschäftsjahres einen operativen Verlust in Höhe von 20,8 Milliarden Yen (138,8 Millionen Euro) hinnehmen müssen. Im Vorjahresquartal erwirtschaftete der Konzern noch einen operativen Gewinn in Höhe von 74,6 Milliarden Yen (497,9 Millionen Euro). Alleine die Kosten des Umtauschprogramms für defekte Notebook-Akkus haben dabei laut Konzern mit 51 Milliarden Yen zu Buche geschlagen.

Das so genannte "net income" des zweiten Quartals, also das Ergebnis aus dem eigentlichen Geschäftsbetrieb plus Einnahmen wie etwa Dividenden, Zinsen und ähnlichem, weist immerhin noch ein kleines Puls in Höhe von 1,7 Milliarden Yen (11,3 Millionen Euro) aus.

Beim Umsatz konnte Sony im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut acht Prozent auf 1,85 Billionen Yen zulegen (12,3 Milliarden Euro). Zum Umsatzwachstum beigetragen haben unter anderem starke Verkäufe im Bereich Digitalkameras und Mobiltelefone.

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