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Sony-Management und Kaz Hirai verzichten auf Bonus-Zahlungen

03.05.2013 | 05:42 Uhr |

Vierzig Sony-Executives, darunter auch CEO Kaz Hirai, müssen aufgrund der schlechten Geschäftsergebnisse auf ihre Bonus-Zahlungen verzichten.

Im vergangenen Jahr hatte Sony CEO Kaz Hirai versprochen, die Consumer-Electronics-Abteilung des Konzerns aus der Krise führen zu wollen. Dieses Vorhaben ist gescheitert, wofür Hirai und weitere Manager nun geradestehen müssen. Insgesamt 40 Sony-Führungskräfte haben zugestimmt, auf ihre Bonus-Zahlungen im Gesamtwert von einer Milliarde Yen (umgerechnet rund 7,8 Millionen Euro) verzichten zu wollen.

Im Zuge dieser Entscheidung sieht sich das Management nun mit Gehaltskürzungen von rund 40 Prozent konfrontiert. Während Executives aus der Elektronik-Abteilung bereits im vergangenen Jahr auf ihre Boni verzichtet hatten, ist ein derartiger Schritt für das Senior Management, darunter auch CEO Kaz Hirai, eine Premiere.

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Um wieder aus den roten Zahlen zu kommen, hatte Sony zuletzt mehr als 10.000 Jobs weltweit gestrichen und damit seine Belegschaft um sechs Prozent reduziert. Diese Maßnahmen konnten weitere Verluste bei den PC-, Spielkonsolen- und TV-Geräte-Verkäufen jedoch nicht verhindern. Sony leidet zunehmend unter dem Konkurrenzdruck aus Südkorea und Taiwan. 2012 machte die TV-Sparte von Sony im neunten Jahr in Folge Verluste.

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