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Sony-Hacker haben Bond-Drehbuch gestohlen

15.12.2014 | 10:09 Uhr |

Die Sony-Hacker sind auch in den Besitz des Drehbuchs zum neuen James-Bond-Film "Spectre" gelangt.

Die Hacker-Gruppe Guardians of Peace (GOP) hatte kürzlich Sony angegriffen und dabei Terabytes an Daten gestohlen. Dazu gehörten nicht nur bisher unveröffentlichte Sony-Filme und Informationen über Schauspieler und Sony-Mitarbeiter. Auch ein wertvolles Drehbuch konnten die Hacker stehlen: Eine frühe Version des Drehbuchs zum neuen James-Bond-Film "Spectre".

Das teilt die Produktionsfirma EON Productions auf ihrer Website mit. Man habe am Wochenende erfahren, dass das besagte Drehbuch zu den Inhalten gehört, die beim Angriff der Hacker auf Sony Pictures Entertainment gestohlen worden seien. Man habe nun die Sorge, dass es im Web veröffentlicht werden könnte. Damit haben die Hacker in der Tat auch bereits gedroht. In der Mitteilung weist die Produktionsfirma darauf hin, dass das Drehbuch durch das Urheberrecht weltweit geschützt sei und dessen Veröffentlichung daher illegal sei. Ob dies die Hacker allerdings abschreckt, darf angezweifelt werden.

Die Dreharbeiten zum "Spectre" hatten in der vergangenen Woche begonnen. Kurz vorher waren der Titel des neuen James-Bond-Films und die Hauptdarsteller per Live-Event im Internet enthüllt worden. Spectre soll am 6. November 2015 in die Kinos kommen. Zur Besetzung gehören neben Daniel Craig (als James Bond) auch Ralph Fiennes als M. Andrew Scott (Bösewicht aus der britischen Sherlock- TV -Serie) und David Bautista. Die Rolle des Bösewichts übernimmt dieses Mal Christoph Walz. Und mit der 50-Jährigen Monica Bellucci stellten die Produzenten das bisher älteste Bond-Girl aller Zeiten vor. Als weiteres "Bond-Girl" ist auch Léa Seydoux mit von der Partie.

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