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Sony Ericssons S500i und T650i vorgestellt

10.05.2007 | 09:50 Uhr

Das eine ist aus Edelstahl und Mineralglas, das andere ein Slider in zwei auffälligen Farben.

In London präsentierte Sony Ericsson gleich eine ganze Palette neuer Geräte. Vorneweg natürlich der Business-Barren P1i . Doch mindestens ebenso aufregend und auffällig, zumindest visuell, sind auch zwei andere Handys: S500i und T650i . Gerüchte über diese Neulinge kursierten schon länger durchs Netz, jetzt sind sie offiziell bestätigt. Das schwedisch-japanische Joint Venture hat sich vor allem beim Design besonders viel Mühe gegeben und das ist ihm auch gelungen, unter der Hülle findet man dafür nichts Neues!

Als Codenamen trug der Slider noch den Vornamen der japanischen Tennisspielerin Asagoe, nämlich Shinobu, eine Tradition, die man bereits vom Ai, alias W880i her kannte. Bei der Gestaltung des gerade mal 14 mm schmalen Handys wurde das Augenmerk verschärft auf die Farbwahl gerichtet und so erstrahlt es entweder in einem leuchtenden Grün oder einem gold-glänzenden Gelb. Aber nicht nur außen ist Frische angesagt, die Themes kann der Besitzer je nach Lust und Laune verschiedenen Ereignissen anpassen: ein Wechsel des Bildschirms geschieht dann entweder, wenn der Tag in die Nacht übergeht, oder zwischen den Jahreszeiten oder am Ende der Woche, um das Wochenende einzuläuten. Schiebt man die Oberschale nach hinten, so leuchten die Tasten langsam auf und wirken dadurch, als würden sie glühen.

Bei all dem Schnick-Schnack wurden auch technische Daten nicht vernachlässigt: eine 2 Megapixelkamera mit 4-fach Zoom, der MP3-Player und vorinstallierte 3D-Games bedienen die Entertainmentansprüche, auf dem 2 Zoll großen Display lassen sich nicht nur Bilder bei einer Auflösung von 240x320 Pixel klar und einwandfrei darstellen. Datentransfer geschieht beim Quadband-Gerät über EDGE und GPRS und über das Bluetooth-A2D-Profil. Dank Sony Ericssons Disc-2-Phone Software lassen sich Daten, Bilder oder Songs vom Handy ganz leicht auf den Rechner ziehen - und natürlich auch umgekehrt. Der Speicherplatz im 94 Gramm leichten und 99x47x14 mm messenden Slider ist mit zwölf MByte nicht allzu großzügig ausgefallen, über einen MicroM2-Stick kann allerdings erweitert werden. Laut Hersteller reicht die Akkulaufzeit für neun Stunden Dauergespräch und 15 Tage Standbybetrieb. Kosten soll es rund 300 Euro ohne Vertrag, der Verkaufsstart ist für das dritte Quartal angesetzt.

Das sieht beim zweiten Neuling, dem T650i nicht viel anders aus. Die Preisempfehlung liegt hier bei 549 Euro ohne Vertrag, bis zum dritten Quartal muss man sich trotzdem gedulden. Dafür aber machen die bereits bekannten Daten Lust und versüßen die lange Wartezeit. Angeblich hat man sich im Sony Ericsson Designlabor von den einzigartigen Polarlichtern inspirieren lassen; herausgekommen ist ein hochwertiges Gehäuse, das dank der Materialien wie Edelstahl und kratzfestem Mineralglas glänzt. Der Kontrast wurde wunderschön herausgearbeitet und die zwei wählbaren Farben, ein sanftes Grün oder kräftiges Blau, setzen sich vom Rest des Gehäuses ab. Der Navkey wird zusätzlich von der Farbe umrandet und schmiegt sich so in den kühlen, metallenen Displayrahmen ein.

Das Mineralglas über dem 1,9 Zoll großen Display verhindert Kratzer und stellt Farben noch klarer und intensiver dar, egal wie stark der Betrachtungswinkel und die Sonneneinstrahlung auch sein mögen. So lassen sich die Bilder mit der 3,2 Megapixelkamera samt Autofokus und 3-fachem Zoom bestens betrachten. Für Songs auf dem MP3-Player ist mit 16 MByte zwar ein wenig mehr Platz als beim S500i, erweitert werden kann aber auch hier mit einem M2-Stick. Das 3G-Phone funkt über die GSM-Frequenzen 900, 1800 und 1900 MHz, Datenaustausch geschieht lokal über Bluetooth. Mit 104x46x12,5 mm und 95 Gramm ist es besonders handlich und wird dem Anspruch, die Nachfolge des beliebten T630 einzunehmen, mit Leichtigkeit gerecht.

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