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Joint Venture rückt näher an Sony

Das Joint Venture Sony Ericsson rückt optisch näher an Sony heran. Das Tochterunternehmen gehört zu gleichen Teilen dem japanischen Elektronikriesen Sony und dem schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson. Die Marke Sony Ericsson wird neu ausgerichtet und verwendet ebenfalls den kürzlich von Sony veröffentlichten Slogan "make.believe", um die Erfahrungen und Verbindungen in der Unterhaltungsbranche zu betonen.

"Die Verschmelzung von Kommunikation und Unterhaltung war Kern der Vision von Sony Ericsson zu Beginn des Joint Ventures. Mit make.believe macht Sony Ericsson gemeinsam mit den Mutterfirmen Ericsson und Sony einen weiteren Schritt, dieser Vision näher zu kommen.", verspricht Luc van Huystee, Leiter der Abteilung für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Niederlande bei Sony Ericsson.

Visuell erweitert Sony Ericsson das bekannte grüne Liquid-Identity-Logo um sieben Farbvariationen samt einer neuen "Liquid Energy", die sich aus dem Logo heraus verbreitet. Dadurch soll der Auftritt spielerischer und auffälliger wirken. Das Unternehmen wird das Logo und die neue Markenidentität im Herbst durch eine Reihe von Marketingkampagnen bekannt machen.

Das Näherrücken an Sony nährt die Gerüchte über einen Ausstieg von Ericsson aus dem Tochterunternehmen. Sony Ericsson hatte sich lange auf dem Erfolg seiner Kamera- und Musik-Handys ausgeruht, die der Hersteller unter den Marken Cybershot und Walkman verkauft. Das führte in den Monaten April bis Juni 2009 zu einem Verlust von 213 Millionen Euro. Der Handyabsatz ging im Jahresvergleich um 43 Prozent auf 13,8 Millionen Geräte zurück.

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