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Sony Ericsson Handys anfällig für DoS-Attacke

13.02.2006 | 14:46 Uhr |

Eine Handvoll Mobiltelefone von Sony Ericsson ist anfällig für DoS-Attacken. Durch die Deaktivierung einer Bordfunktion der Handys kann die Schwachstelle aber beseitigt werden.

Die Bluetooth-Funktion einiger bekannter Mobiltelefone von Sony Ericsson ist für Denial-of-Service-Attacken anfällig. Dies gab das French Security Incident Response Team (FrSIRT) vor kurzem bekannt.

Die Schwachstelle existiert in mindestens vier Handy-Modellen von Sony Ericsson. Betroffen sind das K600i, V600i, W800i und T68i. Die Lücke tritt in Folge eines Fehlers in der Bluetooth-Funktion auf: Diese behandelt L2CAP-Pakete (Logical Link Control and Adaptation Layer Protocol), die bestimmte Header enthalten, nicht korrekt. Angreifer könnten dies dazu nutzen, um Denial-of-Service-Attacken auszulösen.

Nutzer eines der genannten Handy-Modelle müssen aber nicht in Panik ausbrechen - laut FrSIRT ist das Sicherheitsproblem nur mit einem geringen Risiko behaftet, da es mit einfachen Bordmitteln beseitig werden kann. Die Sicherheitsspezialisten empfehlen, die Bluetooth-Funktion der Mobiltelefone zu deaktivieren.

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