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Sony-Display: Samsung, es geht noch dünner!

29.05.2007 | 13:35 Uhr |

Sony hat ein ultradünnes, flexibles Display für den Einsatz in Mobiltelefonen vorgestellt, das bis zu 16 Millionen Farben darstellen kann. Bislang ist es jedoch weit davon entfernt, serienmäßig in Handys eingebaut zu werden.

Ein wichtiges Verkaufskriterium für Mobiltelefone sind ihre Abmessungen. Die Hersteller überbieten, oder besser unterbieten sich gegenseitig mit der Vorstellung immer flacherer Geräte, die dennoch keinen Einschränkungen in der Funktionsvielfalt unterliegen. Wohin die Reise geht, zeigt eindrucksvoll das im Februar auf der 3GSM vorgestellte SGH-U100 von Samsung mit nur 5,9 Millimetern Tiefe.

Flache Modelle benötigen auch extrem flache Komponenten. Und so wird miniaturisiert, was das Zeug hält. Insbesondere die Displays werden immer dünner. Von Tiefe wagt man bei Maßen von 0,52 Millimetern gar nicht mehr zu sprechen, selbst Kreditkarten sehen dagegen aus wie unförmige Klötze. Doch es geht noch flacher, wie Sony jetzt präsentiert.

Das OLED-Display hat eine Tiefe von papierdünnen 0,3 Millimetern. Und fast so flexibel wie Papier ist es auch. Auf den gewohnten Sehkomfort muss trotzdem nicht verzichtet werden, denn das 2,5-Zoll-Display stellt bis zu 16.7 Millionen Farben dar, bei einer Auflösung von 160x120 Pixeln. Es ist für den Einsatz in Mobiltelefonen gedacht, doch bis zur Serienreife wird es wohl noch eine Weile dauern.

Wie OLED funktioniert und hergestellt wird, können Sie sich in diesem lehrreichen Video ansehen.

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