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Sony Deutschland erwartet Umsatzeinbruch von bis zu 20 Prozent

Sony Deutschland muss voraussichtlich einen Umsatzeinbruch von 15 bis 20 Prozent im bis März 2006 laufenden Geschäftsjahr verkraften.

Sony-Deutschland-Chef Manfred Gerdes rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Umsatzeinbruch von 15 bis 20 Prozent im bis März 2006 laufenden Geschäftsjahr. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der erwartete operative Verlust soll laut der internen Prognose 16 bis 18 Millionen Euro betragen.

Gerdes wollte die Zahlen nicht kommentieren. Er gehe davon aus, dass die Trendwende geschafft sei, sagte er der FTD: "Im Oktober lagen wir auf Vorjahresniveau, der November sieht sehr gut aus." Auch für die kommenden Monate sei er zuversichtlich, da Sony zahlreiche neue Produkte wie etwa Flachbildfernseher auf den Markt bringe, sagte Gerdes.

Nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens GfK, die der "FTD" vorliegen, ist Sony in den vergangenen Monaten im Wettbewerb zurückgefallen. Der Marktanteil bei tragbaren Musikspielern ist hierzulande in den Monaten August und September gegenüber dem Vorjahr von 10,3 auf 6,6 Prozent gesunken. Ähnlich sah es bei Fernsehern, Videospielern und -rekorden sowie Camcordern aus: Hier rutschte Sonys Marktanteil von10,4 auf 8,8 Prozent ab. Bei der Unterhaltungselektronik insgesamt fiel der Anteil von 10,3 auf 8,6 Prozent.

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