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Design-Vaios mit Centrino-2-Plattform

17.07.2008 | 12:20 Uhr |

Der Elektronikhersteller Sony hat in Berlin im Rahmen der Zehn-Jahres-Feier der Vaio-Serie seine Sommermodelle aus dieser Produktpalette vorgestellt.

Vier neue Laptopserien zauberte der japanische Konzern aus dem Hut. Alle Geräte basieren auf Intels neuer Centrino-2-Plattform und sollen neben der Technik vor allem mit Design punkten. Als herausragendes Modell präsentiert sich dabei das Leichtgewicht mit der Bezeichnung "Z-Series". "Wir wollten bei diesem Notebook keine Kompromisse zwischen Mobilität und Leistung eingehen", sagt Jun Otsuka, verantwortlicher Manager für Produktplanung Vaio Bussines Group, vor Ort im Gespräch mit pressetext. Dennoch sei auch die Design-Komponente entsprechend berücksichtigt worden.

Hinter den Z-Vaios verbirgt sich ein Laptop, der sich vor allem an Business-Kunden richtet, die unterwegs die volle Leistung eines Computers inklusive Webzugriff nützen wollen, dennoch ein leichtes und handliches Gerät bevorzugen. Die Geräte verfügen über ein 13,1 Zoll großes Display im 16:9-Format. Die Laptops wiegen unter 1,5 Kilogramm. Neben einem leistungsstarken Prozessor für die Centrino-2-Plattform verbaut Sony einen 3D-Chip von Nvidia, der bei leistungsintensiven Grafikberechnungen übernimmt. Als besonderen Clou verbauten die Sony-Techniker jedoch einen Schalter, mit dem während des laufenden Betriebs auf die in Punkto Energie sparsame Variante der On-Board-Grafik umgeschaltet werden kann. Somit hält der Akku länger durch. Ausgewählte Modelle verfügen zudem über eine integrierte HSDPA-Karte für Breitband-Internetverbindungen über das Mobilfunknetz mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Business-User wird zudem freuen, dass das Display einerseits entspiegelt ist und andererseits das Dargestellte dank der X-black-LCD-Technologie selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut sichtbar ist.

Als Rundum-Business-Lösung positioniert Sony die Vaio-BZ-Serie. Die Notebooks richten sich an Mitarbeiter im Innen- wie im Außendienst. Die Geräte verfügen über ein robusten Magnesium-Gehäuse und Sicherheits-Features wie einem Fingerprint-Sensor, TPM (Trusted Platform Module) sowie mechanischem Festplattenschutz. Damit sind sensible Daten auch unterwegs geschützt. Das 15,4-Zoll-Display ermöglicht komfortables Arbeiten. Selbst Mitarbeitern, die hauptsächlich im Freien arbeiten, kommt die BZ-Serie mit unterschiedlichen Konfigurationen entgegen. Je nach Ausführung sind entspiegelte LCDs oder Displays mit heller LED-Hintergrundbeleuchtung verfügbar. Beide versprechen laut Sony eine hervorragende Ablesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung.

Die SR-Serie soll wiederum die Brücke zur Freizeit schlagen. Unter anderem werde dies durch verschiedene Nutzerprofile erreicht. Per Knopfdruck kann von Business- auf Freizeitnutzung umgeschaltet werden. Office-Verknüpfungen und Internetfavoriten, die beruflich genutzt werden, verschwinden und werden durch private Einstellungen ersetzt. Somit kann zum Beispiel unterwegs auf das Media-Center zugegriffen werden, das im Büro nicht gebraucht wird. Die SR-Modelle verfügen ebenfalls über diverse Sicherheitsfeatures, um sensible Daten sicher zu verwahren. Handlichkeit und Mobilität werden mit einem Gewicht von 1,9 Kilogramm sowie einem Display mit 13,3 Zoll Größe erreicht.

Für den Einsatz im Privatbereich ist die FW-Serie konzipiert. Das Notebook verfügt über ein 16,4-Zoll-Display, das im 16:9-Format ausgeführt ist. Als Entertainment-Notebook sind fast alle Modelle mit einem Blu-ray-Laufwerk zur Wiedergabe von hochauflösendem Filmmaterial ausgestattet. Einige Modelle verfügen auch über einen Blu-ray-Brenner und ermöglichen somit nicht nur die Erstellung eigener Blu-ray-Discs mit hochauflösendem Inhalt sondern auch eine komfortable Datenarchivierung auf dem kapazitätsstarken, optischen Datenträger.

Alle Geräte sind im Laufe des Sommers in den heimischen Läden verfügbar. Preislich ist die BZ-Serie am weitesten unten angesiedelt. Die Modelle sind je nach Ausführung ab einem Listenpreis von 999 Euro erhältlich. Etwas mehr muss für die FW- bzw. SR-Serie auf den Tisch gelegt werden. Erwartungsgemäß teuer gestalten sich die Notebooks der Z-Serie. Diese sind ab 1.799 Euro zu haben. (pte)

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