von Markus Pilzweger
Wenn Sie das nötige Kleingeld übrig haben und sich zu Weihnachten mit Sound-Luxus pur verwöhnen möchten, greifen Sie zum Soundsystem von Sonos. Schon im letzten Jahr eine Empfehlung, ist das Paket dank neuer Funktionen und gesunkener Preise ein echter Geheimtipp.
Mit Hilfe des
Sonos Soundsystem übertragen Sie Musikdateien vom PC, externen Festplatten oder dem Internet per Funk in nahezu beliebig viele Räume. Die Bedienung und die Installation der Lösung ist dabei selbst für Nicht-Techniker kinderleicht: Einfach das Grundsystem an den Strom, Verstärker und Internet anschließen - fertig. Sie müssen keine Internet-Einstellungen vornehmen, auch die Installation einer Software auf dem PC ist nicht zwingend notwendig, etwa wenn Sie sowieso nur Musik aus dem Internet hören möchten. Weitere Player für die Sound-Wiedergabe in zusätzlichen Räumen werden per Knopfdruck in das proprietäre Funknetz integriert - einfacher geht es kaum noch.
In Sachen Musik haben Sie bei Sonos mittlerweile die Qual der Wahl, auch wenn das Dienste-Angebot in Deutschland geringer ist, als in den USA. Hier zu Lande haben Sie über Sonos Zugriff auf Napster (unsere Empfehlung), Last.fm sowie tausende von Internet-Radiosendern. Dazu kommen noch die auf dem PC gespeicherten Titel, so dass Sie im Grunde immer die richtige Musik zur passenden Situation abrufen können. Das Sonos Soundsystem erlaubt es darüber hinaus, bis zu 32 unterschiedliche Songs parallel zu übertragen. Hört also der Junior in seinem Zimmer Rock, lassen Sie den Tag im Wohnzimmer mit Klassik ausklingen. Über den Party-Modus schalten Sie alle angeschlossenen Player auf den gleichen Musiktitel.
Die Steuerung des Systems über den Controller erfolgt intuitiv und lässt lediglich den Wunsch nach einem Touchscreen aufkommen. Diesen Wunsch hat Sonos indirekt mit einem
kostenlosen Update für iPhone und iPod touch erfüllt. Dieses Update verwandelt die Apple-Hardware in einen nahezu vollständigen Controller für das Sonos-System. Sparfüchse, die bereits ein
iPhone oder einen iPod touch besitzen, können so wesentlich günstiger in die Welt von Sonos einsteigen und sich beispielsweise erst einmal nur den Zoneplayer 90 für 349 Euro kaufen. Dieser verfügt im Gegensatz zum Zoneplayer 120 über keinen integrierten Verstärker, muss also noch an eine Stereoanlage oder ein Surround-Soundsystem angeschlossen werden.
Ansonsten müssen Sie schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen. So kostet das günstigste
Bundle bestehend aus einem Controller, einem Zoneplayer 120 und einem Zoneplayer 90 immerhin 999 Euro. Inklusive Lautsprechern sind Sie dann schon bei 1149 Euro. Zeitlich befristet bietet Sonos darüber hinaus derzeit ein Bundle mit zwei Zoneplayern 120, einem Controller sowie einer Ladeschale für
1199 Euro an. Mit diesen Bundle können Sie dann vom Start weg zwei Räume mit Musik beschallen.
Mein persönliches Fazit nach einem Jahr Nutzung des Systems: Ich höre wesentlich mehr Musik, als zuvor und meine CD-Sammlung wurde bis auf wenige Ausnahmen endgültig in den Keller verbannt. Unbedingt zu empfehlen ist der Abschluss eines Napster-Abos, denn auf diese Weise haben Sie Zugriff auf nahezu jede aktuelle Neuerscheinung sowie Millionen älterer Titel.
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Sonos Zonebridge BR100
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