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Sonnet am Ende

12.12.2000 | 15:48 Uhr |

Bei dem sonnigen Internetprovider "Sonnet" geht das Licht aus. Zum 15. Dezember stellt Sonnet auch seine Internetdienste ein. Die verbliebenen Kunden müssen sich ein neues Heim für ihre Mailadresse und Homepage suchen.

Bei dem sonnigen Internetprovider "Sonnet" geht das Licht aus. Zum 15. Dezember stellt Sonnet auch seine Internetdienste ein. Die verbliebenen Kunden müssen sich ein neues Heim für ihre Mailadresse und Homepage suchen.

Ende September hatte Sonnet schon überstürzt sein Flatrateangebot zurückgezogen. Am 15. Dezember stellt Sonnet nun auch seinen Mail- und Homepageservice ein.

Die bisherigen Nutzer von Sonnet werden auf der Startseite aufgefordert, mit ihrer Mailadresse und ihrer Homepage umzuziehen und ihre Kundendaten zu löschen. Dafür stellt Sonnet ab dem 15. Dezember ein "Umzugsformular" zur Verfügung. Dieses Formular soll noch bis 28. Februar zur Verfügung stehen.

Offizielle Begründung für diese so kurzfristig angekündigte Aktion: "Das Sonne Team wird sich im neuen Jahr auf einen anderen Internet Bereich konzentrieren". Offensichtlich konnte Sonnet im harten Wettbewerb der Provider nicht bestehen.

Die Entscheidung wurde offensichtlich überstürzt getroffen, denn auf der Startseite wird einige Zeilen tiefer immer noch verkündet, dass Sonnet wieder eine Flatrate anbieten will, sobald die Telekom ihr Angebot vorgelegt hat.

Der Internetprovider Sonnet gehört zur Versatel Internet Group GmbH. (PC-WELT, 12.12.2000, hc)

Gratis-Provider in der Krise (PC-WELT Online, 07.12.2000)

Internet-Firmen droht die Pleite (PC-WELT Online, 04.12.2000)

Flatrate-Sterben - RegTP bittet zu Tisch (PC-WELT Online, 19.10.2000)

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