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Sonnet : Quo vadis?

10.09.2000 | 01:09 Uhr |

Sonnet hat in seinem Infobereich eine "Fair Use Policy" veröffentlicht, die für einiges Kopfschütteln bei den Nutzern der Flatrate von Versatel sorgen wird.

Sonnet hat in seinem Infobereich eine "Fair Use Policy" veröffentlicht, die für einiges Kopfschütteln bei den Nutzern der Flatrate von Versatel sorgen wird.

"Die Nutzung des Onlinezugangs sollte in verantwortungsbewußtem Rahmen ablaufen. Dies bedeutet, dass der Zugang nur dann erfolgt, wenn er wirklich benötigt wird. Periodische hohe Nutzung (z.B. am Wochenende, während des Urlaubs, etc.) ist durchaus möglich, sehr hohe Nutzungszeiten über einen langen Zeitraum können wir jedoch nicht dulden", heisst es gleich an erster Stelle der "Fair Use Policy".

Ist Flatrate also nicht gleich Flatrate? Schließlich wollen die Nutzer von Sonnet auch ihren Internet-Zugang nutzen wann und wie lange sie wollen. Was genau soll nun "hohe Nutzungszeiten" bedeuten? Und wie lang ist ein "langer Zeitraum"? Und wie misst der Nutzer ob er gerade das Internet wirklich benötigt? Das verschweigt Sonnet in der "Fair Use Policy".

Weiterhin werden die Sonnet-Nutzer darüber informiert, dass die Verbindung getrennt wird, wenn nach fünf Minuten lang keine Daten übertragen worden sind. Eine Wiedereinwahl ist dann aber sofort wieder möglich.

"Auch bei Rückbuchungen von Kundenseite werden wir eine sofortige Sperrung des Dienstes durchführen", heißt es weiter.

Nachdem Sonnet einen Anmeldestopp verkündet hat, ist es nun wieder möglich sich Online anzumelden. (PC-WELT, 09.09.2000, pk)

"Fair Use Policy" von Sonnet

Sonnet gelobt Besserung und kündigt Powerusern (PC-WELT Online, 01.09.2000)

Sonnet-Einwahlprobleme: Werden Informationen zurück gehalten? (PC-WELT Online, 31.08.2000)

Sonnet reagiert auf PC-WELT Bericht (PC-WELT Online, 24.08.2000)

Sonnet-Flatrate hat Einwahlprobleme (PC-WELT Online, 23.08.2000)

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