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Sonicblue meldet Insolvenz an

24.03.2003 | 12:15 Uhr |

Das Unternehmen Sonicblue, unter anderem Hersteller des MP3-Players "Rio", hat in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Einzelne Abteilungen sollen verkauft und mit dem Erlös das Gesamtunternehmen wieder auf Vordermann gebracht werden.

Das Unternehmen Sonicblue unter anderem Hersteller des MP3-Players "Rio", hat in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Der Verkauf von einzelnen Unternehmensteilen soll nun frisches Geld in die Kassen spülen, um den Gesamtkonzern zu retten.

So ist geplant, die "ReplayTV"- und "Rio"-Produktlinien an D&M Holdings, die Muttergesellschaft der japanischen Hersteller Denon und Marantz, zu verkaufen. Der Kaufpreis soll nach Angaben von Sonicblue 40 Millionen Dollar betragen.

Ein weiteres Abkommen betrifft die "Govideo"-Abteilung, die DVD+-Rekorder, Videorekorder und Home-Theater-Systeme herstellt. Diese soll für 12,5 Millionen Dollar an Opta Systems veräußert werden.

"Wir sind der Ansicht, dass die genannten Verkaufs-Transaktionen helfen werden, die aktuellen Produktlinien von Sonicblue auf eine stabile und finanziell starke Basis zu stellen, die weitere Produkt-Entwicklungen und Service-Verpflichtungen ermöglicht"; meint Gergory Ballard, CEO von Sonicblue.

Bis Ende April sollen nach Angaben von Verantwortlichen des Unternehmens die Transaktionen abgeschlossen sein.

Rio-Familie erhält Zuwachs: zwei neue MP3-Player (PC-WELT Online, 08.10.2002)

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