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Zehn Tipps für kühle PC-Komponenten

12.08.2008 | 15:19 Uhr |

Der PC-Zulieferer Antec hat einen Ratgeber-Katalog mit zehn Tipps verfasst, mit denen Ihr PC auch an heißen Sommertagen kühl bleiben sollte.

Sommer-Hitze im Zusammenspiel mit maximaler Rechenleistung kann einem PC ganz schön einheizen. Die Folge: Anwendungen laufen langsamer oder können sogar abstürzen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen und den PC problemlos durch den Sommer zu bringen, gibt PC-Zulieferer Antec zehn wichtige Tipps:

1.) Wenn der Computer gerade nicht benutzt wird, sollte er ausgeschaltet werden. Diese einfache Regel ist die beste Möglichkeit, um Strom zu sparen und die Hitzeentwicklung gering zu halten.

2.) Energieeffiziente Netzteile vermeiden zu hohe Energieverluste, die sich in nicht mehr nutzbare Abwärme verwandeln würden. Wirklich effiziente Netzteile besitzen heutzutage das 80Plus-Zertifikat - darauf sollte der Nutzer immer achten.

3.) Beim Einbau des CPU-Kühlers sollte man darauf achten, die richtige Menge Wärmeleitpaste gleichmäßig zwischen CPU und Kühlkörper aufzutragen. Denn wenn der Prozessor zu heiß wird, verbraucht auch er zu viel Energie.

4.) Der Computer sollte an einem kühlen Ort stehen. Direktes Sonnenlicht und andere Hitzequellen, zum Beispiel Halogenlampen, bringen den PC zum Schwitzen.

5.) Der Computer benötigt genügend Platz für eine gute Luftzirkulation - das gilt vor allem für Notebooks. Sie sollten keinesfalls auf weichen Oberflächen wie Decken oder Kissen abgestellt werden, die die Lüftungsschächte blockieren könnten.

6.) Das PC-Gehäuse sowie eventuell vorhandene Luftfilter sollten regelmäßig gereinigt werden, um das System vor Staub zu schützen. Staubablagerungen können elektronische Bauteile isolieren, den Luftfluss behindern und die Lüftung erschweren.

7.) Wichtig für das System ist außerdem ein optimaler Luftfluss. Daher gilt: Kabelsalat im Inneren des Gehäuses vermeiden. Dafür bindet man einfach einzelne Kabel zusammen und leitet sie dann durch das Kabelmanagementsystem.

8.) Um auch die Komponenten zu kühlen, die sich nicht im regulären Lüftungsstrom befinden, ist ein gezieltes, effektives Kühlsystem sehr wichtig.

9.) In jedem Fall ist auch ein Wasserkühlsystem für den Prozessor eine Überlegung wert - zumal einem solchen System Geräusche fehlen, die ein herkömmlicher Prozessorlüfter erzeugt.

10.) Notebooks verfügen über kleinere Lüfter und Lüftungsöffnungen, so dass hier ein geeignetes Kühlungssystem noch wichtiger ist. Ein professioneller Notebook-Kühler kann die Lebensdauer des Gerätes um einige Jahre erhöhen.

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