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Als Option in Business-Notebooks von HP

19.09.2007 | 12:55 Uhr |

Hewlett-Packard plant, Solid-State-Laufwerke (SSD) künftig als Option für alle Notebooks der Business-Reihe anzubieten. Die Laufwerke basieren auf Flash-Speicher, sind weniger fehleranfällig, schneller und verbrauchen weniger Strom. Dafür treiben sie den Preis der Notebooks kräftig in die Höhe.

Zu den ersten Geräten, bei denen ein SSD mit 64 GB Kapazität optional angeboten werden wird, gehören die Notebook-Reihen Compaq 2710p, 2510p, 6910p und 8000, die Anfang des Monats angekündigt worden sind. Weitere Modellreihen sollen folgen, so das Unternehmen .

Der Flash-Spaß ist allerdings nicht gerade günstig: Der Mehrpreis für ein Notebook inklusive SSD wird laut Hewlett-Packard rund 1000 Dollar betragen. Allerdings zeigte sich Dan Forlenza, Vizepräsident Business Notebooks bei HP auf der News-Konferenz in Taipeh zuversichtlich, dass die Preise für SSDs mittelfristig sinken werden, da SSDs immer mehr vom Markt angenommen werden und die produzierten Einheiten entsprechend ansteigen.

Allerdings bieten SSDs auch einige Vorteile gegenüber konventionellen Festplatten. Da bei SSDs keine beweglichen Teile mehr nötig sind, sind entsprechende Geräte weniger empfindlich bei Erschütterungen. Zudem verbrauchen SSDs weniger Strom - gerade im Notebook-Sektor ein wichtiger Punkt. Schließlich soll dank schnellerer Zugriffszeiten auch Software schneller starten und das Gewicht von Notebooks um bis zu 25 Prozent reduziert werden können.

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