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Soldier of Fortune: Brutal ?

13.07.2000 | 20:07 Uhr |

Das PC-Ballerspiel Soldier of Fortune wurde in Kanada als jugendgefährdend indiziert. Informationen der Associated Press zufolge haben Behörden in British Columbia das Videogame aufgrund des übermäßig hohen Gewaltpotenzials erst ab 18 Jahren freigegeben.

Das PC-Ballerspiel Soldier of Fortune wurde in Kanada als jugendgefährdend indiziert. Informationen der Associated Press zufolge haben Behörden in British Columbia das Videogame aufgrund des übermäßig hohen Gewaltpotenzials erst ab 18 Jahren freigegeben.

Soldier of Fortune ist das erste PC-Spiel, das in Kanada nach den Maßstäben der Filmzensur als nicht jugendfrei eingestuft wurde. Die zuständige Behörde begründete die Klassifizierung damit, dass Gewalt gegen Menschen und Tiere brutal, realistisch und sehr deutlich dargestellt wird. Das Brutalo-Spiel wurde erst kürzlich auf der US-Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) präsentiert und hält derzeit einen traurigen Brutalitätsrekord unter den PC-Spielen: Als Söldner müssen Spieler Lebewesen auf äußerst grausame Weise töten und zerstümmeln. Je nach Wahl der Waffe können Spieler blutige Gewalt ausüben und Opfer zerstümmeln, enthaupten, ausweiden oder bei lebendigen Leib verbrennen, erklärte die zuständige Behörde.

Zum Vertrieb des Gewaltspiels benötigen Händler in British Columbia künftig eine Lizenz, die Spiele müssen zudem deutlich als nicht jugendfrei gekennzeichnet werden. Verstöße gegen das Gesetz werden mit bis zu sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe von 1.300 US-Dollar geahndet. (PC-WELT, 13.07.2000, jas)

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