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Sohn gesteht Mord an seiner Mutter auf Facebook

07.05.2014 | 10:38 Uhr |

Ein Sohn ersticht seine Mutter. Und postet anschließend das Geständnis für seine Bluttat auf Facebook.

Im oberpfälzischen Regensburg hat ein 21 Jahre alter Mann seine Mutter mit einem Messer am Hals tödlich verletzt. Danach rief der Täter die Notrufnummer an und informierte damit Polizei und Rettungsdienst. Zwei Minuten danach und noch vor dem Eintreffen der Polizei am Tatort gestand der Täter seine Bluttat etwas verklausuliert auf Facebook. Er schrieb dort, wie die regionale Tageszeitung „Die Mittelbayerische“ berichtet, folgende Worte an seine Pinnwand: „Ich wollte nur das Böse vernichten. Und zu der Liebe meines Lebens. Um mit ihr etwas zu schaffen.“ Offensichtlich lag hier eine erheblich gestörte Mutter-Sohn-Beziehung vor. Die Beamten fanden die Mutter tot in der Küche liegend. Sie nahmen den Täter fest und stellten die Tatwaffe sicher. Der Täter sitzt seit Dienstagnachmittag in der Regensburger Justizvollzugsanstalt.

Das Facebook-Posting könnte für die weiteren Ermittlungen noch wichtig werden. Denn bei einer ersten Befragung durch die Polizei zeigte der Täter Erinnerungslücken, er können sich "nicht mehr detailliert an das Geschehen erinnern", gab er zu Protokoll.
 
Der 21 Jahre alte arbeitslose Täter wohnte mit seiner 56 Jahre alten Mutter in einer gemeinsamen Wohnung im Süden von Regensburg. Seine Facebook-Freunde beschreiben den Täter laut dem Bericht der Mittelbayerischenn Zeitung „als sanft, musikliebend, intelligent, als angenehmen junger Menschen“. Wobei es allerdings Hinweise dafür gibt, dass der Täter seine Mutter bereits in der Vergangenheit einmal angegriffen und ihr dabei die Schulter gebrochen habe. Zudem wurde gegen den Täter bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten ermittelt. Er war also kein unbeschriebenes Blatt.
 

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