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Software-Updates unter Windows werden vernachlässigt

30.10.2014 | 05:37 Uhr |

Das Einspielen von Sicherheitsupdates unter Windows ist unbeliebt, die Faulheit der Anwender kann sich jedoch rächen.

Täglich tauchen neue Lücken in PC-Programmen auf, die von Hackern ausgenutzt werden können. Mit regelmäßigen Updates können Anwender dieser Gefahr zumindest teilweise trotzen. Doch das Einspielen solcher Patches ist in Deutschland sehr unbeliebt. Zu diesem Ergebnis kommt der vom IT-Sicherheitsunternehmen Secunia durchgeführte PSI Country Report .

Laut Bericht befinden sich dreizehn Prozent der untersuchten Betriebssysteme (Windows 7, 8 und Vista) nicht mehr auf dem neuesten Stand. Besonders kritisch: Rund sechs Prozent der installierten Tools sind sogenannte End-of-Life-Programme, die vom Hersteller nicht mehr mit Patches versorgt werden. Im Schnitt befinden sich auf jedem Rechner 80 Programme, die von 29 unterschiedlichen Herstellern betreut werden. Entsprechend umfangreich fällt die Kontrolle der regelmäßigen Updates aus.

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Zu den anfälligsten Programmen gehören dem Bericht zufolge Oracle Java JRE, VLC Media Player, Apple QuickTime und Adobe Reader X.

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