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Software-Schmieden: "Windows XP soll abspecken"

28.09.2001 | 13:04 Uhr |

18 koreanische Software-Unternehmen haben bekannt gegeben, rechtliche Schritte gegen die Markteinführung von Microsofts Windows XP einleiten zu wollen. Sie fordern, das neue Betriebssystem nicht mit einer Reihe anderer Programme zu bundeln.

18 koreanische Software-Unternehmen haben bekannt gegeben, rechtliche Schritte gegen die Markteinführung von Microsofts Windows XP einleiten zu wollen. Sie fordern, das neue Betriebssystem nicht mit einer Reihe anderer Programme zu bundeln, wie der Internet-Newsdienst "The Inquirer" berichtet.

In einer gemeinsamen Stellungnahme werfen die koreanischen Firmen dem Redmonder Software-Giganten vor, den Markt für Software-Produzenten zerschlagen zu wollen, indem Windows XP zusammen mit einer Vielzahl anderer Programme wie zum Beispiel dem Instant Messenger und dem Media Player ausgeliefert wird. Die Software-Hersteller fordern den sofortigen Stopp dieser Anstrengungen.

Angeführt wird die Gruppe der Kläger von Daum Communications einem der größten koreanischen Internet Service Provider. Daum Communications ist in Korea führend im Geschäft mit Instant Messenger und fühlt sich durch die Implementation solcher Dienste in Windows XP bedroht.

In der Implementierung des Instant Messaging Dienstes in das neue Betriebssystem sieht Daum eine Wettbewerbsverzerrung. Microsoft soll zur Lösung des Problems einem Treffen mit den betroffenen Unternehmen zugestimmt haben.

US-Firma will Auslieferung von Windows XP verhindern (PC-WELT Online, 29.06.2001)

Hat Microsoft Patent geklaut? (PC-WELT Online, 27.04.2001)

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