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Raubkopien-Händler muss hinter Gitter

25.08.2008 | 13:15 Uhr |

Fünfzehn Monate Haft und eine Schadenersatzsumme von 280.000 Euro hat sich ein Mann aus Florida eingehandelt, der raubkopierte Software verkauft hat.

Der 24-jährige Kifah Maswadi aus Oakland war Ende Januar festgenommen worden, weil er Spielekonsolen verkauft hatte, auf denen Kopien von raubkopierten Spielen vorinstalliert waren. Anfang Juni bekannte er sich schuldig, nun verurteilte ihn am Freitag ein US-Bundesgericht in Virginia zu der fünfzehnmonatigen Haftstrafe und die Zahlung der Schadenersatzsumme.

Die raubkopierten Spiele, die Maswadi von 2006 bis 2007 über eine Webseite zusammen mit Power-Player-Handheld-Konsolen vertrieben hatte, waren hauptsächlich von Nintendo. Maswadi soll mit dem Verkauf einen Gewinn von mehr als 265.000 Euro gemacht haben.

Zusätzlich zur Haftstraße und der Schadenersatzsumme setzte der Richter einen Bewährungszeitraum von drei Jahren an. Maswadi muss 50 Sozialarbeitsstunden absolvieren, während der er die Öffentlichkeit über die Gefahren von Urheberrechtsverletzungen aufklären soll.

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