Software
Oracle stellt OpenOffice ein
Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit mehreren Entwicklern und dem Start des Open-Source-Konkurrenten LibreOffice, stellt Oracle die Entwicklung von OpenOffice ein.
Wie Oracle am vergangenen Wochenende bekannt gab, will das Unternehmen die Entwicklung des Software-Pakets OpenOffice einstellen. Grund für diese Entscheidung sind Meinungsverschiedenheiten mit mehreren Open-Source-Entwicklern, die sich den Oracle-Interessen nicht unterordnen wollten. Die Community startete im September des vergangenen Jahres mit LibreOffice eine Software-Alternative, ebenfalls auf Open-Source-Basis.
Oracle wolle OpenOffice nun ganz in die Hände der freien Entwickler-Gemeinschaft legen. Das Unternehmen werde laut Manager Edward Screven jedoch auch weiterhin mit den LibreOffice-Machern von The Document Foundation, insbesondere am XML-Konkurrenzformat ODF (Open Document Format), zusammenarbeiten. Es bleibt abzuwarten, ob OpenOffice und LibreOffice in der Tat kooperieren oder doch zu Konkurrenten werden und sich in Zukunft in unterschiedliche Richtungen entwickeln werden.
Das Open-Source-Programmpaket OpenOffice ging im vergangenen Jahr durch den Kauf des Software-Entwicklers Sun Microsystems an Oracle über. Anschließend kam es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen der freien Entwickler-Gemeinschaft und den Teilhabern von Oracle. Im September 2010 starteten einige Programmierer schließlich mit LibreOffice eine Abspaltung, eine so genannte Fork. Die Software basiert auf dem selben Programm-Code wie OpenOffice, bietet jedoch einige Verbesserungen.



18.04.11
Schade eigentlich. Aber sicher waren hier wieder finanzielle Interessen einiger Teilhaber Ausschlaggebend für diesen Schritt. Hoffentlich werden die Macher von LibreOffice ihren Weg gehen. Denn das Programm war eine gute Alternative zum MS-Office.
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18.04.11
...is'es denn wahr?
...sicher werden sie das. Aber ohne großen Geldgeber wird es mehr als schwer.
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18.04.11
Dann hätte man sich den neuen Namen LibreOffice sparen können und alle sonstigen Entwickler würden noch gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Ich hoffe, die finden sich trotzdem irgendwie zusammen.
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18.04.11
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18.04.11
Aber die mühsam eroberte Klientel der Gelegenheitsnutzer hört den neuen Namen und sagt sich "kenn icht nicht, wohl was neues, ich bleibe bei OpenOffice und warte, ob da irgendwann eine neue Version kommt..."
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18.04.11
...bevor man eine Kuh schlachtet (vor allem wenn sie geschenkt ist), schaut man halt, ob sie Milch gibt.
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24.04.11
Open Source ist eine prima Idee, keine Frage. Leider zeigt die atuelle Entwicklung einmal mehr, warum viele Unternehmen sich scheuen, auf freie Software zu setzen, obwohl sie viel Geld sparen und oft sogar das bessere Produkt bekommen könnten. Der Grund ist die fehlende Kontinuität, jedenfalls die Furcht davor. Insbesondere die Office Suit ist in Unternehmen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die Produktivität der Mitarbeiter hängt stark davon ab, wie vertraut sie mit "ihrem" Office sind. Da kommt es nicht gut, wenn man um die Zukunft einer Software bangen muß. Die Umstellung auf eine andere Office Suite kann schnell in die hunderttausende gehen, wenn Mitabeiter geschult, Scorecards neu designed und Schnittstellen angepasst werden müssen. Ich hoffe, Open Office und Libre Ofice finden wieder zusammen und schaffen es, eine klare Ausrichtung und Sicherheit zu bieten. Das ist mehr wert, als eineige zusätzliche Datenformate oder netter Tools.
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26.04.11
Open Source ist ja ganz schön, aber warum muß es denn alles Freeware sein?
Wenn man die Programmierer nicht ordentlich entlohnt, schmeißen sie eines Tages die Brocken hin und sagen leise servus.
Mit 5-10 EUR pro Lizenz wäre da schon viel getan.
Und man sollte den geboten Gegenwert betrachten: eine komplette Büroumgebung mit allen erforderlichen Programmen, stets aktuell und immer weiter fehlerbereinigt.
Das reißt kein riesen Loch ins Portemannaie und die Qualität ist gegeben.
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26.04.11
...weil der geneigte User in den letzten Jahren gelernt hat, dass Software nix kostet. Auch
sind den Meisten zu viel. Letztlich hat die Open Source Bewegung dazu entscheidend beigetragen. Es ist halt ein Unterschied, ob man als Student aus Langeweile oder Interesse etwas zusammenfrickelt oder ob man davon eine Familie ernähren muss. Die Revolution frisst ihre Kinder.
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26.04.11
ein ganzer haufen oss projekte lebt von studenten. allerdings nicht weil denen langweilig ist, sondern weil sie in projektarbeiten dafür eingespannt werden.
ich "durfte" mal da mit basteln. damals hatte das aber noch die version 2 :D
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26.04.11
You got what you pay.
Wer nix payed, der got auch nix (sorry für das Denglish).
Zitat: kalweit
Ist schon lange her, stimmt aber leider immer wieder.
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26.04.11
Dann könne sie ja mal Java einstellen.
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26.04.11
Black humor ...
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27.04.11
hab ich noch Platz in meiner Signatur? :D
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27.04.11
Dann nichts wie rein damit! :D
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