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Software-Firmen starten Massenanzeigen gegen Internetpiraten

Zwei Hersteller von Computerspielen aus Karlsruhe haben bei der Staatsanwaltschaft rund 20.000 Anzeigen gegen mutmaßliche "Internetpiraten" eingereicht.

Zwei Hersteller von Computerspielen aus Karlsruhe haben bei der Staatsanwaltschaft rund 20.000 Anzeigen gegen mutmaßliche "Internetpiraten" eingereicht. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte, lauten die Anzeigen auf Verletzung von Urheberrechten.

Grund: Jugendliche bieten in Tauschbörsen im Internet immer öfter die von den Firmen produzierten Computerspiele zum kostenlosen Herunterladen an. Der Sprecher bestätigte einen Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten .

Die Staatsanwaltschaft hat den Angaben zufolge eine so große Anzeigenflut bisher noch nicht erlebt. Es werde einige Zeit dauern, die Benutzeradressen zu ermitteln. Allerdings würden nicht alle 20.000 Verfahren vor Gericht landen.

Das Strafmaß reiche von einer Schadenersatzforderung von 50 Euro im Einzelfall bis zur Haftstrafe für Wiederholungstäter. Zu den begehrtesten Objekten der Jugendlichen zählt laut Zeitungsbericht das Echtzeit-Strategiespiel "Earth 2169". Dem Hersteller zufolge wurden 14.000 Kopien in Internet-Tauschbörsen kostenlos heruntergeladen.

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