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Festplatten-Crash als ständige Gefahr für PC-User

13.06.2010 | 15:27 Uhr |

Das für Backup- und Recovery-Lösungen bekannte Unternehmen Acronis hat ein kostenloses Tool veröffentlicht, das Windows-Usern hilft, Probleme mit der Festplatte frühzeitig zu erkennen.

Ziel ist, dass der "Acronis Drive Monitor" Anwender durch rechtzeitige Warnungen die nötige Zeit verschafft, erforderliche Datensicherungen durchzuführen und sich so vor den Auswirkungen eines Festplatten-Ausfalls zu schützen. Dabei nutzt die Acronis-Software unter anderem die "Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology" (S.M.A.R.T), die heute bei den meisten Festplatten zum Einsatz kommt. "Wir wollen die Informationen dabei so aufbereiten, dass die Oberfläche für alle User verständlich ist", meint Matthias Höpfl, PR Manager bei Acronis, im Gespräch mit pressetext. Denn mit technischen Informationen im Hintergrund kann der Durchschnittsuser wenig anfangen.

Hintergrund für die Entwicklung des Tools ist die Bedeutung, die Festplatten-Inhalten zukommt. "Ganz gleich, ob zuhause oder im Büro, der Zugriff auf die Daten muss in jedem Fall gewährleistet sein," betont Acronis-CEO Jason Donahue. Falls eine Festplatte defektbedingt ausfällt, ist das aber nur der Fall, wenn ein möglichst aktuelles Backup exisitiert. Genau dafür soll nötigenfalls der Acronis Drive Monitor sorgen, indem er auch an die Datensicherung erinnert.

Das Tool dient dazu, Betriebsparameter wie die Festplattentemperatur zu veranschaulichen und kann den User per E-Mail oder Windows-Taskleiste benachrichtigen, wenn es ein Problem feststellt. Dabei verspricht das Unternehmen eine verständliche Erklärung und schrittweise Anleitung zum Beheben des Problems. Neben der physischen Festplatte wird auch der Zustand des Betriebssystems überwacht, um beispielsweise Schäden im Dateisystem zu erkennen. Ferner führt das Programm Buch darüber, ob und wann zuletzt ein Backup durchgeführt wurde, auf das im schlimmsten Fall zurückgegriffen werden könnte.

Für die Nutzung des Acronis Drive Monitor sind Festplatten ideal, die von vornherein und ohne zusätzliche Kniffe S.M.A.R.T unterstützen. Letztendlich setzt das Tool nämlich darauf, die entsprechenden Daten für den Nutzer aufzubereiten. Genau darin sieht das Unternehmen einen entscheidenden Vorteil. "Theoretisch könnte man auch Backup mit Scripting- und Onboard-Mitteln lösen", meint Höpfl. Für Anwender sei es freilich in beiden Fällen bequemer, eine Software zu nutzen, mit der sie ohne große technische Kenntnisse zurecht kommen.

Der Acronis Drive Monitor ist in die aktuellen kommerziellen Backup- und Recovery-Lösungen des Unternehmens integriert. Außerdem gibt es das Tool für Windows XP, Vista oder 7 sowie Server 2003 und 2008 als eigenständige Freeware .

(pte)

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