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Fraunhofer-Tool testet Software automatisch

27.03.2008 | 13:40 Uhr |

MoTeF-Framework nennt sich ein neues Werkzeug des Fraunhofer-Instituts, mit dem systematische und automatisierte Softwaretests möglich sind.

Die bisher übliche Methode, um Software auf Herz und Nieren zu prüfen, ist die Definition einer Reihe von Testfällen und deen anschließende Auswertung. Diese Testfälle mussten bislang manuell geschrieben werden und zu Test-Suiten zusammengefasst. Die Entwickler greifen dabei auf ihre Erfahrung zurück, um die wichtigsten Funktionen in der vorgegebenen Zeit zu testen. Die Testfälle sind in speziellen Programmiersprachen wie TTCN-3 oder JUnit geschrieben.

Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Systeme und Kommunikationstechnik (ESK) haben nun eine weniger aufwändigere Methode entwickelt. Das MoTeF-Framework soll es den Softwaretestern erlauben, die Testfälle nicht nur automatisch aus einem bereits bestehenden Modell zu generieren, sondern auf Basis von Zielvorgaben die wichtigsten Testfälle effizient auswählen zu können. In einer ersten Funktionsstudie konnten die Wissenschaftler nun belegen, dass aus einem UML-Modell Testfälle generiert und automatisiert ausgewählt werden können.

Um die Praxistauglichkeit zu belegen, führten die Forscher den Funktionstest mit einem Industriepartner durch, für den die Testfälle in JUnit beschrieben wurden. Durch MoTeF-Framework lasse sich die Arbeit des Testentwicklers aufgrund weniger zeitaufwendiger manueller Implementierungen maßgeblich vereinfachen, so die Fraunhofer ESK . Ein weiterer Vorteil des MoTeF-Frameworks sei eine modulare Architektur und Anpassbarkeit. Dadurch soll es sich gut in bestehende Werkzeugketten integrieren lassen. (dsc)

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