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Joojoo-Tablet bekommt erstes Update

Das Websurf-Tablet Joojoo wird noch gar nicht in Deutschland ausgeliefert, aber dennoch empfiehlt die Herstellerfirma Fusion Garage bereits ein erstes Software-Update für deutsche Nutzer. Es steht seit einigen Stunden bereit. Anscheinend dient die Aktualisierung für Käufer, die ihr Joojoo aus dem Ausland mitbringen, damit es nicht schon Nörgeleien über Technik-Probleme gibt, bevor das Gerät bei uns eingeführt wird. Im Interview mit Areamobile versprach der Firmenchef Chandrasekar Rathakrishnan am Dienstag, dass die Geräte für Deutschland ohne Software-Fehler auf den Markt kommen, wenn sie ab 12. Mai ausgeliefert werden.

Die Joojoo-Tablets, die bereits im Umlauf sind , haben noch Kinderkrankheiten und bekamen fast nur schlechte Kritiken in den ersten Tests. "Joojoo ist die erste Generation eines sehr innovativen Produkts, angefangen von seiner Software über sein Betriebssystem bis hin zu seinem extravaganten Design", begründet der Fusion-Garage-Chef die frühen Updates für Deutschland. "Dies alles bedeutete für uns große Herausforderungen, die wir nach den ersten Auslieferungen zu meistern hatten."

Die Aktualisierung lässt sich über WLAN unter Einstellungen und Manuelles Update im Optionsmenü des Joojoo installieren. Um eine optimale Leistung des Gerätes zu erreichen, will Fusion Garage jede Woche solche Updates bereitstellen. Der ganze Mai soll für regelmäßige Aktualisierungen dienen, die beispielsweise Verbesserungen der Touchscreen-Firmware und für den Flash-Player beinhalten.

Das Betriebssystem des Joojoo ist ein sogenanntes Browser OS. Beim Einschalten des Gerätes wird ein Linux-Kernel geladen, der sofort die HTML-Darstellungsbibliothek Webkit aufruft. Alle weiteren Funktionen laufen danach in einem großen Browser-Fenster ab, obwohl es gar nicht danach aussieht. Auf dem Gerät sind Web-Applikationen wie Google Docs, Facebook, Twitter oder der Video-Service Hulu vorinstalliert.

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