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Adobe schlägt Kapital aus verärgerten Final Cut X Käufern

04.07.2011 | 19:33 Uhr |

Im Rahmen der neuen „Switch“-Kampagne können unzufriedene Käufer von Apples Final Cut X, die Adobe-Videoschnitt-Software Premiere Pro CS5.5 zum halben Preis erwerben.

Software-Hersteller Adobe hat heute eine neue Kampagne gestartet, um verärgerte Final-Cut-X-Kunden auf seine Seite zu ziehen. Der Launch des Apple-Videoschnitt-Programms war nicht so reibungslos verlaufen, wie der Mac-Hersteller gehofft hatte. Viele Käufer kritisierten das Fehlen essenzieller Features aus den Vorgänger-Versionen, was Final Cut X Pro nach deren Auffassung eher in die Richtung einer Endkunden-Lösung wie iMovie drängt, anstelle die Ansprüche professioneller Käufer zufrieden zu stellen. Apple selbst, versuchte in der vergangenen Woche die Wogen zu glätten und versprach den geprellten Kunden, einige der fehlenden Features nachträglich zu integrieren. Dazu zählt unter anderem Multi-Camera-Editing.

Creative Suite 5.5 mit neuen Funktionen und Abo-Modell

Konkurrent Adobe wittert indes das große Geschäft und startete heute eine neue Marketing-Kampagne für seine eigene Videoschnitt-Software Premiere. Dabei will das Unternehmen Kapital aus den enttäuschten Apple-Kunden schlagen und diese mit dem Wahlspruch „Sie sind ein Profi. Stellen Sie sicher, dass es ihr Tool-Set auch ist.“ zum Wechsel bewegen. Auf der Kampagnen-Website können Final-Cut-Pro-Kunden die beiden Adobe-Tool-Sets Creative Suite 5.5 Production Premium und Premiere Pro CS5.5 zum halben Preis erwerben.

Video- & Bildbearbeitung und Präsentation

Adobe wirbt außerdem damit, dass Premiere Pro CS5.5 64-Bit-Systeme unterstützt und über eine GPU-Beschleunigung verfügt. Die Software läuft auf der aktuellen Mac-Hardware wie der Thunderbolt IO sowie Mehrkern-Prozessoren. Das Adobe „Switch“ Programm soll bis September auch bei zahlreichen Händler-Ketten verfügbar sein.

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