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Software AG erweitert SOA-Repository CentraSite

13.06.2007 | 11:07 Uhr |

Mit dem kombinierten Registry- und Repository-System CentraSite 3.1 erleichtern die Software AG und ihr Entwicklungspartner Fujitsu vor allem die Integration von Drittprodukten für die Steuerung von Service-orientierten Architekturen (SOA).

CentraSite dient in SOA-Projekten als zentrale Verwaltungsinstanz, die sämtliche Metainformationen und Artefakte für den Aufbau und die Steuerung der Architektur vorhält. Die Software AG entwickelte das System gemeinsam mit dem Partner Fujitsu. Zu den wichtigsten Neuerungen von CentraSite 3.1 zählt die Software AG eine verbesserte Unterstützung von Produkten, die von Mitgliedern der CentraSite Community stammen. Dazu gehören unter anderem die Softwarehersteller iLOG (Business Rules Management), Alfabet (Architekturprodukte), Amberpoint (SOA-Management) und Parasoft (Testing-Software für Web-Service). Sie liefern jeweils vorintegrierte Produkte, die sich einfach mit CentraSite verbinden lassen sollen. "Vorintegrierte Lösungen ersparen Entwicklungsteams Wochen und Monate frustrierender Integrationsarbeit", warb Fujitsu-Manager Ryosuke Mori für das Konzept (siehe auch: Wie Tools die SOA verwalten ).

CentraSite 3.1 unterstützt den Angaben zufolge auch föderierte Registry- und Repository-Produkte und biete damit eine einheitliche logische Sicht auf Metadaten. Dahinter steht die Erfahrung, dass größere Unternehmen häufig mehrere unterschiedliche Registries und Repositories für spezielle Zwecke verwenden. Für das Einbinden von Partnerprodukten stellt das neue Release eine Plugin-Architektur zur Verfügung. Über eine verbesserte Benutzeroberfläche könnten Anwender die Umgebung auf ihre Bedürfnisse zuschneiden, erklärte der Darmstädter Softwareanbieter. Eine Suchfunktion, die an Anforderungen und Profilen der Benutzer ausgerichtet sei, erleichtere die Bedienung zusätzlich. Die Verwaltungsfunktionen für Service-orientierte Architekturen ( SOA-Governance ) hat die Software AG mit CentraSite 3.1 weiter ausgebaut. So könnten Unternehmen beispielsweise das Lifecycle Management von SOA-Artefakten flexibel anpassen. Ein kostenloser Download der CentraSite Community Edition steht zu Evaluierungs- und Trainingszwecken zur Verfügung.

Hinter der im Juni 2006 gegründeten CentraSite Community steckt ein von der Software AG initiiertes Netz aus Softwareanbietern und Systemintegratoren. Ziel der Vereinigung ist es, die Interoperabilität der diversen Produkte im Zusammenspiel mit dem SOA-Repository sicherzustellen. Nach Angaben der Darmstädter umfasst die Community inzwischen 30 Hersteller. Die Software AG vermarktet CentraSite 3.1 auch als Bestandteil ihrer breit angelegten SOA-Suite Crossvision . Mehr zum Thema Service-orientierte Architekturen finden Sie im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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