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Microsoft bekämpft Vista-Aktivierungs-Hack mit Patch

26.02.2009 | 14:44 Uhr |

Microsoft hat erklärt, mit der Auslieferung eines Patches begonnen zu haben, durch den eine populäre Methode, die Aktivierung in Windows Vista zu knacken, bekämpft wird.

Wie Alex Kochis im Blog des Windows-Genuine-Advantage-Teams erläutert, ist mit der Auslieferung des Patches Anfangs dieser Woche begonnen worden. Im Laufe der kommenden Wochen soll der Patch dann nach und nach an alle Vista-Anwender ausgeliefert werden.

Zumindest in der ersten Runde erhalten nur Nutzer von Windows Vista Ultimate den Patch, der den so genannten "SoftMod Hack" bekämpft. Weitere Einschränkung: Der Patch wird nur bei Systemen aktiv, bei denen die englischsprachige Fassung von Windows Vista Ultimate installiert ist.

Der "SoftMod Hack" sorgt dafür, dass das Betriebssystem durch einen den Bootloader manipulierenden Eingriff, denkt, dass es sich bei dem Rechner um einen OEM-Rechner handelt. Dadurch kann das Betriebssystem mit einem der im Netz kursierenden OEM-Schlüssel aktiviert werden.

Der von Microsoft nun ausgelieferte Patch sorgt dafür, dass diese Hack-Methode erkannt wird und anschließend der Anwender per Warnhinweis darauf hingewiesen wird, dass er keine legale Version des Betriebssystems nutzt und das Betriebssystem "repariert" werden müsse (siehe Abbildung oben links).

Derzeit steht noch nicht fest, ob der Patch auch für alle Vista-Versionen und für alle Sprachversionen ausgeliefert werden soll.

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