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Facebook-Abstimmung beendet: In Zukunft keine User-Wahlen zu AGB-Änderungen mehr

11.12.2012 | 17:06 Uhr |

An der aktuellen Abstimmung zur Abschaffung von Votings zu AGB-Änderungen haben sich nicht genügend Facebook-Nutzer beteiligt.

Mitte November kündigte Facebook an, seine Votings für AGB-Änderungen abschaffen zu wollen , da sich schlicht zu wenige Nutzer an den Abstimmungen beteiligt hätten, um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen. In einem letzten Voting zu diesem Schritt hatten Facebook-Mitglieder in den vergangenen Wochen Gelegenheit, ein Veto einzulegen. Die Abstimmung fand heute ihr Ende, doch ähnlich wie bei den vorangegangenen Befragungen, fiel die Beteiligung mit 0,0668 Prozent aller registrierten Mitglieder verschwindend gering aus.

Das Ergebnis: Trotz dass mit 588.803 Stimmen rund 88 Prozent der Teilnehmer gegen eine Abschaffung der Votings für AGB-Änderungen stimmten, tritt diese voraussichtlich demnächst in Kraft, da die erforderliche Abstimmungsbeteiligung von 30 Prozent nicht erreicht wurde.

Darüber reden deutsche Facebook-User am liebsten

Neben den gestrichenen Abstimmungen könnten im Zuge des aktuellen Votings auch weitere Änderungen in Kraft treten. So behält sich das Social Network das Recht vor, Nutzer-Daten für Instagram-Werbeanzeigen zu verwenden. Ob die angekündigten Änderungen auch tatsächlich in Kraft treten werden, bleibt im Moment jedoch noch abzuwarten. Ein unabhängiges Prüfungsunternehmen wird die Voting-Ergebnisse nun unter die Lupe nehmen und auf deren Rechtmäßigkeit prüfen. Eine offizielle Ankündigung seitens Facebook mit Details ist am morgigen Mittwoch zu erwarten.

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