1946735

So will Mozilla alte Firefox-Versionen aus dem Verkehr ziehen

19.05.2014 | 16:43 Uhr |

Weil es zu viele alte Firefox-Versionen gibt - auch Firefox 3.6 und älter wird noch genutzt - denkt Mozilla darüber nach, wie man diese alten Versionen auf den neuesten Stand bringen kann.

Bei jedem Firefox-Update bleiben Tausende von Nutzern in der alten Version hängen, sagt Benjamin Smedberg, Mozilla Engineering Manager, der Computerworld . In vielen Fällen sollen veränderte Einstellungen am Browser schuld daran sein. Darum will Mozilla nun einen neuen Update-Prozess einführen, der beinahe komplett im Hintergrund ablaufen soll. Am 10. Juni soll dieser Update-Prozess mit Firefox 30 auf Windows-Rechnern seinen Anfang nehmen.

Download: Die neueste Firefox-Version

Alte Firefox-Versionen sind nicht nur unsicher und die Nutzer können leichter Opfer von Online-Betrügereien werden. Sie erschweren auch den Entwicklern die Arbeit. Die große Zersplitterung in viele verschiedene Browser-Versionen macht das Einfügen neuer Features und das Pflegen von Addons mühsam.

Wer noch Firefox 3.6 oder eine noch ältere Version des Browsers nutzt, dessen Addon-Kompatibilitäts-Check beim Update soll zunächst unterdrückt werden. Auf diese Weise sollen die Nutzer nicht erschreckt werden und dem Update-Vorgang zustimmen. Das genaue Vorgehen bei Nutzern mit Firefox 11 oder neuer ist offenbar noch nicht geklärt. Im Wesentlichen soll es aber auf den Download des aktuellsten Firefox im Hintergrund hinauslaufen - und die Aufforderung beim nächsten Start des Browsers, diese neue Version zu verwenden. Klickt das User auf "Ja", findet er sich bald im neuen Firefox wieder. Klickt er auf "Nein", öffnet sich zwar der alte Firefox. Doch ein Tab könnte sich dann öffnen und den Nutzer fragen, ob er nicht den neuen Browser verwenden mag. Dieser Tab könnte jede Woche neu geöffnet werden, bis der Nutzer einlenkt.

Wenn der Plan bei Windows-Usern Erfolg hat, soll das Vorgehen auch auf Mac OS X angewendet werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1946735