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Smartphones beliebt, aber nicht ausgereizt

05.03.2008 | 08:53 Uhr |

Eine Studie hat ergeben, dass die Verbreitung von Smartphones in Deutschland zwar groß ist, aber die neuen Funktionen wenig genutzt werden. Top-Anwendung sind immer noch SMS.

Mehr als 40 Prozent der Deutschen besitzen Smartphones, was sie zu Vorreitern in der Adoption solcher Geräte macht. Das ergab die von TNS Infratest durchgeführte Studie „Global Technology Insights 2007-08" (GTI), die das Nutzerverhalten und Interesse an mobilen Inhalten auf dem Handy in weltweit 29 Ländern untersucht. Als Smartphone definiert TNS dabei alle Modelle, die neben einem Internetzugang mindestens 2 Anwendungen aus E-Mail-Funktionalität, PDA-Funktion, drahtlose Datenübertragung (WLAN), Microsoft-Office-Kompatibilität und Touchscreen aufweisen. Trotz der hohen Verbreitung von Smartphones wird lediglich die gute alte SMS flächendeckend genutzt. Dagegen senden bzw. empfangen gerade einmal 14 Prozent der Bundesbürger E-Mails via Mobiltelefon.

Ins Netz gehen immerhin 20 Prozent via Handy. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während etwa jede 12. Frau mobil E-Mails versendet und jede Achte via Handy online geht, sind es bei den Männern jeder Fünfte (E-Mails) bzw. jeder Vierte (Internet). Hingegen gibt es bei den Kurzmitteilungen mit 93-prozentiger Nutzung keine Unterschiede. Am häufigsten wird die PDA-Funktionalität, wie z.B. Adressbuch, Terminplaner oder Aufgabenplaner genutzt. Laut GTI nutzt diese jeder 4. Deutsche, in der Gruppe der 22- bis 30-Jährigen und bei den Selbständigen jeder Dritte.

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