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Sony Ericsson ist noch nicht bereit für Android

Nach den schlechten Quartalszahlen und dem angekündigten Rauswurf von 2.000 Mitarbeitern kommt nun eine weitere Hiobsbotschaft vom kriselnden Handyhersteller Sony Ericsson.

In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärte der Chef Dick Komiyama, dass sein Unternehmen noch Zeit braucht um ein Android-Handy zu entwickeln. Wie lange es noch dauert, ließ er völlig offen.

Dabei räumte er gleichzeitig ein, dass Android zukünftig eine große Rolle spielen werde. "Kein Zweifel, wenn man nach vorne schaut, dann handelt es sich um eines der wichtigen Betriebssysteme." Aber Sony Ericsson ist noch nicht soweit, ließ Komiyama erkennen. Denn für Android ist "eine Menge Forschung notwendig sowie eine hohe Akzeptanz aus Sicht des Verbrauchers. Das braucht Zeit". Andere Unternehmen, allen voran HTC, sind aber schneller. Es wird erwartet, dass HTC und auch Samsung bereits im Sommer 2009 weitere Android-Handys vorstellen werden.

Sony Ericsson hat bisher nur sehr wenige Smartphones im Portfolio, will aber zukünftig alle großen Plattformen unterstützen. Das aktuelle Spitzenmodell Xperia X1 arbeitet mit Windows Mobile 6.1, das kommende 12-Megapixel-Handy Idou verwendet dagegen Symbian S60 mit einer noch unbekannten Oberfläche. Im Gespräch mit Reuters betonte Komiyama: "Uns ist es wichtig, dass wir uns von unseren Wettbewerbern unterscheiden, die das gleiche Betriebssystem verwenden" Daher habe Sony Ericsson den Schwerpunkt bisher auf grafische Oberflächen und Bedienbarkeit gelegt.

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