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Android-App erleichtert Touch-Bedienung

13.02.2010 | 16:02 Uhr |

Das Start-up Intuitive User Interfaces hat eine Lösung entwickelt, um Smartphone-Nutzern die Touch-Bedienung zu erleichtern. "Anstelle des langwierigen Browsens durch Menüs ermöglicht unser Nutzungszugang, alles mit nur einem Touch anzubieten", erklärt Itay Riemer, Mitgründer und VP Marketing von Intuitive User Interfaces, gegenüber pressetext.

Um dem User auf dem Startbildschirm immer die richtigen Apps und Icons direkt anzubieten, lernt das System, sein Verhalten vorherzusagen. Dadurch soll die Smartphone-Nutzung eine persönlichere Note bekommen, sachlicher und intuitiver werden. Als erstes wird diese One-Touch-Lösung für Android angeboten. "Die Lösung nutzt Maschinenlern-Algorithmen, um das User-Verhalten nach Zeit, Aufenthaltsort und Verhaltensmustern zu modellieren", erläutert Riemer. So soll das System vorhersagen, wie sich der Nutzer verhält, um ihm immer genau die Funktionen und Apps direkt auf dem Startbildschirm anzubieten, die er gerade braucht. "Unsere Technologie bringt einen neuen Grad der Personalisierung mit sich, indem es das Ausführen diverser Aktionen mit einem Touch ermöglicht", sagt der Unternehmensmitbegründer.

Wenn ein Smartphone-User etwa jeden Morgen seine E-Mails abliest, findet er in der Früh stets die E-Mail-App vor. Ruft er auf dem abendlichen Heimweg meist zuhause an, bietet ihm das System abends eine entsprechende Schnellwahl. Grundsätzlich würden die Ergebnisse der Verhaltensvorhersage durch längeres Lernen normalerweise immer besser, so Riemer. "Unseren Tests zufolge wird das System aber schon nach kurzer Zeit sehr hilfreich, da Menschen eine starke Tendenz zu Handlungen haben, die von ihrer letzten Aktivität abhängen", betont er.

Die Lösung ist für Android bereits verfügbar. Im App Market werden User sie allerdings vergeblich suchen. Das liegt daran, dass Intuitive User Interface mit dem Produkt zunächst auf OEMs und Mobilfunker abzielt. Dabei soll die One-Touch-Lösung in Folge auch für weitere Smartphone-Betriebssysteme umgesetzt werden. Details zu Partnerschaften mit Geräteherstellern oder Betreibern und der Verfügbarkeit für Endkunden könnten vorerst nicht verraten werden, so Riemer.

(pte)

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