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Studie zeigt die achtlosesten und die vorsichtigsten Handybesitzer

24.11.2010 | 15:27 Uhr |

Ist Ihnen schon einmal Ihr Mobiltelefon ins Klo gefallen? Dann gehören Sie in Europa und in Deutschland zu einer Minderheit, verrät eine Studie.

Eine von Motorola Mobility in Auftrag gegebene Studie enthüllt, dass 65 Prozent der deutschen Handy-Nutzer das Handy-Display durch starke Beanspruchung ramponiert haben. Die Briten liegen mit 59 Prozent der Befragten knapp dahinter, wohingegen die Franzosen am vorsichtigsten mit ihren Mobiltelefonen umgehen sollen. Nur 33 Prozent haben ihr Handy-Display bisher auf diese Weise beschädigt.

Die Studie: Handybesitzer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien wurden nach ihren täglichen Gewohnheiten befragt. Die Studie kommt zum Schluss, dass Europäer Handys benötigen, die wassergeschützt und kratzfest sind. Im Rahmen der Studie preist Motorola auch das hauseigene Outdoor-Smartphone Defy an. Dessen Update auf Android 2.2 soll übrigens erst im fortgeschrittenen Jahr 2011 erfolgen.

Die Briten liegen bei eher peinlichen Schäden und Verlusten an der Spitze: So haben 14 Prozent der Briten, die ihr Handy zerstört haben, dieses versehentlich im Toilettenbecken versenkt . 13 Prozent haben Getränke darüber geschüttet. Im Vergleich dazu lassen die Deutschen in der Nähe von Toiletten oder Getränken deutlich mehr Vorsicht walten: Nur fünf Prozent der deutschen Handynutzer geben an, dass ihr Telefon schon einmal in der Toilette gelandet ist, sieben Prozent, dass schon einmal ein Getränk darüber geschüttet wurde.

Bei den unterschiedlichen Arten von Schäden am Handy kam die Studie zu folgendem Ergebnis: Bei den Deutschen liegen Displaykratzer auf dem ersten Platz. Das geben 47 Prozent der Befragten an. In der Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 65 Prozent, die ihr Handy schon einmal zerkratzt haben. Als zweithäufigste Ursache nennen 29 Prozent der Befragten Schäden am Handy, nachdem sie es auf den Boden fallen ließen. Auf den weiteren Plätzen liegen Schäden durch Staub (19 Prozent) und Wasser (16 Prozent).

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stützen alte Stereotype: Deutsche Frauen achten mehr auf ihre Handys als Männer. Während 70 Prozent der Männer ihre Mobiltelefone beschädigen, sind es bei den Frauen nur 60 Prozent.

Weitere Studienergebnisse:

  • 59 Prozent der Briten haben ihr Handy durch täglichen Gebrauch und Verschleiß beschädigt. 32 Prozent der Briten geben an, dass Schlüssel oder andere scharfe Gegenstände das Display zerkratzt oder zerbrochen haben.

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