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HTC Tattoo kommt mit resistivem Touchscreen

Das neue HTC-Smartphone Tattoo hat einen resistiven Touchscreen. Das überrascht, denn bisher waren alle Android-Handys mit einem kapazitiven Bildschirm ausgestattet. Über seinen Twitter-Kanal lieferte HTC gleich eine Begründung für diese Entscheidung. Kapazitive Bildschirme lassen sich ab einer bestimmten Größe einfach nicht mehr präzise mit den Fingern bedienen, sagte der Hersteller.

Die kapazitive Technolgie, die Apple auch für sein iPhone verwendet, gilt als moderner, weil sie nicht nur sensibler reagiert, sondern sogar Multitouch unterstützt. Doch die Begründung von HTC ist nachvollziehbar, denn kapazitive Bildschirme haben einen großen Nachteil: für ihre Bedienung ist direkter Fingerkontakt erforderlich. Wenn man mit dem Stylus oder mit Handschuhen darauf tippt, passiert gar nichts. Doch der Stylus ist viel besser geeignet, wenn man punktgenaue Eingaben machen möchte. Ein kleiner spitzer Stift ist einfach präziser als ein tapsiger Finger.

Je kleiner die Icons auf dem Touchscreen werden, desto schwerer erwischt man sie mit dem Finger. Es dürfte daher beim Tattoo nicht einfach sein, die Buchstaben der eingeblendeten Volltastatur zu treffen. Das Android-Handy hat nur ein 2,8 Zoll große Display mit der niedrigen Auflösung von 240x320 Pixel. Mit dem Stylus sollten sich dagegen problemlos auch längere Texte schreiben lassen.

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