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AMOLED-Display gegen Super-LCD im Vergleich

25.08.2010 | 13:53 Uhr |

Wegen der anhaltenden Knappheit an AMOLED-Displays produziert HTC das Desire seit ein paar Wochen nur noch mit Super-LCD. Die Sony-Technik soll genauso gut sein, wie AMOLED von Samsung. Um das zu überprüfen, hat das Technik-Blog ai.rs beide Display-Typen in einem kurzen Video in direkter Sonneneinstrahlung, im Halbschatten und im Inneren von Gebäuden miteinander verglichen.

Bei direkter Sonneneinstrahlung sind beide Handys gleich schlecht ablesbar, besonders die starken Spiegelungen der Glasoberfläche stören. Häufig sind die Spiegelbilder des Kameramanns oder der Umgebung besser zu erkennen als die Bildschirminhalte. Das ist bei einem zum Vergleich gezeigten HTC HD2 mit herkömmlichem LCD allerdings nicht anders, sein Bildschirm wirkt zusätzlich noch farbloser, als bei den anderen beiden Handys. Die Bildschirmhelligkeit reicht bei allen drei Geräten einfach nicht aus, um gegen das grelle Sonnenlicht anzukommen.

Deutlich besser kann man AMOLED und Super-LCD im Halbschatten ablesen. Die Spiegelungen stören zwar weiterhin, allerdings kommen Farben und Kontraste viel besser zur Geltung. Im Gebäudeinneren schlagen sich beide Display-Arten fast gleich gut. Die Farben von AMOLED leuchten zwar noch etwas intensiver als bei Super-LCD, allerdings werden sie von der Sony-Technik wesentlich realistischer dargestellt. Ein Vorteil von AMOLED macht sich allerdings in jeder Umgebung bemerkbar: Die Ablesbarkeit ist auch unter hohen Betrachtungswinkeln viel besser, als bei LCD und Super-LCD.

Einen eindeutigen Sieger des Vergleichs gibt es nicht. Super-LCD punktet mit realistischeren Farben, AMOLED mit besseren Betrachtungswinkeln. Die weiteren Unterschiede sind einfach zu gering, um sie mit bloßem Auge wahrnehmen zu können.

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