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Smart Displays: Microsoft nennt Details zur neuen Technologie

19.11.2002 | 13:50 Uhr |

Auf der Comdex in Las Vegas hat Bill Gates weitere Details zu der neuen Technologie bekannt gegeben, die die Redmonder schon seit geraumer Zeit unter dem Codenamen "Mira" entwickeln. Die Geräte sollen den Namen "Windows CE for Smart Display" tragen, offiziell am 8. Januar 2003 vorgestellt werden und noch im ersten Quartal 2003 verfügbar sein. Bei "Windows CE for Smart Display" handelt es sich um Touchscreen-TFT-Monitore die drahtlos Kontakt zu einem lokalen PC aufnehmen können.

Auf der Comdex in Las Vegas hat Bill Gates weitere Details zu der neuen Technologie bekannt gegeben, die die Redmonder schon seit geraumer Zeit unter dem Codenamen "Mira" entwickeln. Die Geräte sollen den Namen "Windows CE for Smart Display" tragen, offiziell am 8. Januar 2003 vorgestellt werden und noch im ersten Quartal 2003 in den USA verfügbar sein. Etwas später sollen die Geräte auch in Deutschland erhältlich sein.

Sie möchten im Wohnzimmer gemütlich auf der Couch sitzen und bei einem Rotwein im Internet surfen. Ihr PC steht allerdings im Arbeitszimmer - weit weg von der bequemen Couch. Das Problem ließ sich bisher nur durch einen Laptop oder einen Zweitrechner im Wohnzimmer lösen.

Spätestens dann, wenn Sie aber auch in der Küche surfen möchten, entpuppt sich zumindest die letztere Lösung als denkbar ungeeignet. Mit Hilfe der unter dem Codenamen "Mira" von Microsoft entwickelten Technologie dürfen Sie künftig Ihren Rechner stehen lassen wo sie möchten und haben dennoch dank tragbarem LCD-Bildschirm immer Zugriff auf selbigen.

Bei "Windows CE for Smart Display" handelt es sich um Touchscreen-TFT-Monitore die drahtlos Kontakt zu einem lokalen PC aufnehmen können. Die Verbindung zum Rechner erfolgt über eine Wlan 802.11b-Verbindung. Der passende Adapter wird den Monitoren beiliegen. Damit kann der Anwender sich mit dem Monitor laut Microsoft bis zu 30 Meter vom lokalen Rechner fortbewegen. Die Energie erhalten die Monitore über die enthaltenen Akkus (zirka fünf Stunden Laufzeit).

Auf dem Rechner muss das Betriebssystem Windows XP Professional inklusive Service Pack 1 installiert sein. Eingaben erfolgen mit Hilfe eines Stiftes direkt über das Display oder per Drücken auf Bereiche des Bildschirms. Die von den Tablet-PCs bekannte Handschrift-Erkennung ist ebenso integriert, wie ein virtuelles Keybord. Auf Wunsch dürfen an die Monitore auch herkömmliche USB-Mäuse und -Tastaturen angeschlossen werden.

Als einer der ersten Hersteller wird Viewsonic die beiden Displays "Airpanel V110" (10,4 Zoll) und "Airpanel V150" (15 Zoll) auf den Markt bringen. Neben den Wlan-Adapter werden die beiden Monitore auch eine Docking-Station und eine Upgrade-Version auf Windows XP Professional enthalten. Beide Displays können bereits jetzt in den USA vorbestellt werden und kosten 999,99 Dollar (V 110) beziehungsweise 1.299 Dollar (V 150). Weitere Informationen finden Sie hier auf den Web-Seiten von Microsoft. Die Hersteller Nec, Fujitsu, Philips und LG Electronics werden ebenfalls zu den ersten Anbietern des "Smart Displays" gehören.

Mehr Informationen zu den Smart Displays finden Sie hier bei Microsoft.

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