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Slot für preiswerte Zusatzkarten

21.07.2000 | 12:18 Uhr |

Intel hat die nächste Steckplatzgeneration vorgestellt: Wer keine teure Sound- oder Modemkarte kaufen mag, kann in den CNR-Slot (Communication-and-Network-Riser) eine günstige Modem- oder Sound-Zusatzkarte beziehungsweise eine Kombikarte aus beidem stecken. Außerdem erhält er auch noch Netzfunktionen.

Auf den AMR-Steckplatz (Audio-Modem-Riser) folgt der CNR-Slot. CPU-Bauer Intel stellt mit CNR (Communication-and-Network-Riser) die nächste Steckplatzgeneration vor. Die Idee dahinter: Wer keine teure Sound- oder Modemkarte kaufen mag, kann in diesen Steckplatz eine günstige Modem- oder Sound-Zusatzkarte beziehungsweise eine Kombikarte aus beidem geben. Mit CNR bekommt er nun auch noch Netzfunktionen. Entsprechende Karten in verschiedensten Funktionskombinationen bieten derzeit unter anderem Kingston, Intel und Mediatek.

Nachteile dieses Konzepts: Die CNR-Audio-Versionen gibt's nicht solo im Laden zu kaufen, sondern sind nur beim PC-Hersteller zu beziehen, da sie speziell aufs Board abgestimmt sein müssen. Eine AMR-Zusatzkarte passt nicht in den CNR-Slot und umgekehrt. Außerdem darf laut Intel-Spezifikation auf einer Hauptplatine immer nur ein Steckplatztyp sein. Und: Ob AMR- oder CNR-Steckkarte - beide belasten die CPU weitaus mehr als herkömmliche Steckkarten, da hier der Prozessor die Daten berechnen muss. Momentan gibt's Hauptplatinen mit CNR-Slot unter anderem von Asus, Fujitsu-Siemens und Intel. (PC-WELT, 21.07.2000, vn)

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