2011502

Skype könnte in Microsofts Internet Explorer integriert werden

29.10.2014 | 05:35 Uhr |

Microsoft will den Internet Explorer um eine Schnittstelle für WebRTC erweitern und gleichzeitig Telefonate ermöglichen.

Der Internet Explorer soll nach Angaben von Microsoft um WebRTC erweitert werden. Konkret wandert Object RTC (ORTC) in den Browser. Damit lassen sich APIs realisieren, mit denen Javascript-Anwendungen auf WebRTC zugreifen können, ohne dass hierfür der Quellcode des Browsers verändert werden müsste.

Mit WebRTC 1.1 arbeitet Microsoft zudem an einer Erweiterung des gemeinsam mit Google und anderen Firmen entstandenen Standards, der den Übergang zu ORTC vereinfachen soll und entsprechend mehr Funktionen als WebRTC 1.0 bieten wird.

Zu Beginn soll der weit verbreitete Videocodec H.264 über ORTC in den Internet Explorer wandern. Als Quelle für Audiosignale könnten Opus, G.722 oder G.711 dienen. Eine Erweiterung um neue Codecs sei nach Angaben der Redmonder ohne Probleme machbar.

WebRTC - Echtzeitkommunikation in Chrome und Firefox ohne Plugins

Noch interessanter ist aber die geplante Integration von Voice-over-IP, Telefonnetzen und Videokonferenzen in den Internet Explorer. Damit ließen sich möglicherweise schon bald Skype-Gespräche ohne zusätzliche Software über den Internet Explorer starten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2011502