133002

Skype gefährdet Unternehmens-IT

Mit Skype können Internet-Nutzer beim Telefonieren richtig Geld sparen. Wer aber mit dieser Freeware von seinem Arbeitsplatz aus telefoniert, öffnet möglicherweise Einfallstore für Angreifer. Für IT-Administratoren in Unternehmen bedeutet das praktische Tool deshalb eine neue Herausforderung.

Die zunehmende Verbreitung der VoIP-Kommunikationssoftware Skype zwingt IT-Administratoren, sich mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen. Mitarbeiter, die Skype für Telefonate über das Internet nutzen, gefährden dadurch nämlich unter Umständen auch ihr Unternehmen, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Experten befürchten, dass die Software Kommunikations-Ports in Firewalls öffnet, über die wiederum Schad-Software aus dem Internet in das Firmennetz hinein gelangen könnte. Außerdem ist die Software IT-Spezialisten ein Dorn im Auge, weil sie sämtliche Verbindungen aus Sicherheitsgründen verschlüsselt. Somit ist es aber auch unmöglich festzustellen, ob ein Angestellter etwa unerlaubt Informationen nach außen weitergibt.

Daher müssen Unternehmen sich mit Skype oder ähnlichen Lösungen auseinandersetzen und abwägen, ob die möglichen Vorteile es wert sind, sich den Gefahren auszusetzen. Wenn nicht, sollte der Einsatz derartiger Applikationen verboten werden.

Download: Skype 1.3.0.54

Skype: Ein Release jagt das nächste (PC-WELT Online, 23.06.2005)

Tool ermöglicht Videokonferenzen mit Skype (PC-WELT Online, 15.06.2005)

0 Kommentare zu diesem Artikel
133002