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Skype Prime: Anwender dürfen für Gespräche Geld verlangen

09.03.2007 | 11:47 Uhr |

Skype bietet mit Skype Prime einen neuen Service an, mit dem sich Angerufene von dem Anrufer für ein Sprach- oder Video-Telefonat über das Internet bezahlen lassen können.

Skype 3.1 ist in einer neuen Beta-Version erschienen, die neben Bugfixes auch eine neue Funktion enthält: Skype Prime . Mit der neuen Funktion können Anwender sich die eingehenden Sprach- und Video-Anrufe von dem Anrufenden bezahlen lassen. Dabei kann der Anwender selbst entscheiden, ob er für den Anruf eine einmalige Gebühr verlangt oder pro Minute bezahlt werden will.

Laut Angaben der Skype-Macher könnten beispielweise “Experten” diese Funktion nutzen, um sich von Anwendern für ihre Dienste bezahlen zu lassen. Generell starten erstmal alle Gespräche kostenlos. Der Angerufene kann dann aber eine Zahlung verlangen, die vom Anrufenden bestätigt werden muss. Beim Anrufenden werden Skype Credits abgezogen, die der Angerufene allerdings nicht direkt erhält, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt per Paypal.

Einen Vorteil hat Skype Prime: Kostenpflichtige Gespräche sind über das Festnetz oder Mobilfunk üblicherweise nur national möglich. Skype Prime ermöglicht solche kostenpflichtigen Gespräche ohne großen Aufwand auch weltweit anzubieten und zu tätigen.

Skype Premium setzt zwingend Skype 3.1.0.134 oder höher voraus.

Download: Skype 3.1.0.134 Beta

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