20.03.2012, 18:33

Michael Söldner

Skurril

Microsoft lässt sich Gaming-Helm patentieren

©microsoft.com

Schon vor über zwei Jahren hat sich Microsoft einen speziellen Helm für Spielekonsolen und Computer patentieren lassen.
Microsoft hat mit der Bewegungssteuerung Kinect für einen leichteren Einstieg bei Videospiel-Neulingen gesorgt. Doch auch abseits von Gesten und Sprachkommandos sollte die Xbox 360 ein tieferes Spielerlebnis bieten. Hierfür reichte das Unternehmen 2010 ein Patent für einen speziellen Helm ein, der in zwei Versionen angeboten werden sollte.

Einmal handelte es sich dabei um einen klassischen Helm mit Brille, der zweite Prototyp beinhaltete lediglich die Brille mit einer Schnittstelle für MP3-Player oder Smartphones. Als Einsatzzweck der Hardware gab Microsoft die private Nutzung von Medieninhalten an, die auf Computern, einem Media Player oder anderen technischen Geräten gespeichert sind. Die zwei Gläser der Brille könnten zudem für ein stereoskopisches Seherlebnis herangezogen werden.
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Aufgrund der langen Wartezeit ist wohl nicht mehr davon auszugehen, dass Microsoft sein Projekt fertigstellen und in naher Zukunft veröffentlichen wird. Ein Grund dafür könnte die geringe Bereitschaft der Nutzer sein, sich mit zusätzlicher Peripherie auszustatten, die oft recht teuer ausfällt. Zudem stünde das System dem Kinect-Konzept, das eine Steuerung ohne Hilfsmittel vorsieht, im Wege.
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